Juli & August 2018

Heiße Monate, nicht nur in Deutschland.
In Rumänien laufen unsere Mitarbeiter am Limit.
Die tägliche Hitze macht es den Hufschmieden, den Tierärzten und dem sozialen Dienst schwer zu schaffen.
Und auch in Deutschland ist es für Markus Raabe und seinem gesamten Team unerträglich.
Dennoch sind alle Equiwent-Mitstreiter täglich im Einsatz. Die mobilen Pferdeärzte, das Hundekastrationsprogramm und die humanitäre Hilfe laufen zu 100 %.
Die Zeitschrift 2018 wurde Anfang Juli zugestellt und hat eine sehr gute Resonanz. Leider kamen über 30 Zeitschriften zurück weil die Adressen nicht mehr stimmten.
Danke an alle großartigen Unterstützer.

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Unserer Kastrationsprogramm und „Radauti“

Liebe Freunde!
Wir hoffen die Pfingstfeiertage waren erholsam. Wir sind nun seit 20 Tagen in Osteuropa und haben alle Hände voll zu tun. Die Hilfe für die Pferde und die Menschen läuft auf Hochtouren.
Ebenso unser „Hundeprogramm“.

  In der Equiwent-Tierklinik in Suceava / Ostrumänien   halten wir ausgezeichnete Tierärzte /moderne Röntgentechnik/   Ultraschall/ Elektrochirurgie und geeignete OP-Räume bereit.

In der Equiwent-Tierklinik in Suceava / Ostrumänien halten wir ausgezeichnete Tierärzte /moderne Röntgentechnik/ Ultraschall/ Elektrochirurgie und geeignete OP-Räume bereit.

Heute ist Pfingstmontag und der Tag neigt sich dem Ende. Unsere Tierklinik war ausgelastet, wir waren alle fleißig. Im Kampf gegen den stetigen Anstieg der Strassenhunde haben wir ein
Programm für die Verursacher aufgebaut. Die meisten Strassenhunde werden durch die
ungewollte Zucht auf den vielen unzähligen kleinen Höfen dort verursacht.
Das Kastrationsprogramm greift gut. Seit 9/2017 ist es nun aktiv. Die ärmliche Landbevölkerung wirkt für unser Projekt wie eine kostenlose Werbetrommel. Ständig kommen Menschen um ihre Hunde einer kostenlosen Kastration zu unterziehen. Wir stoßen also nicht auf Abneigung sondern auf viel Zuspruch.

   Die zwei Kleintier-Tierärzte vor ihrem     Einsatzfahrzeug in Rumänien.

Die zwei Kleintier-Tierärzte vor ihrem
Einsatzfahrzeug in Rumänien.

Außerdem haben wir unseren mobilen Service, der Hunde aus größeren Entfernungen in unsere Klinik bringt. Nach erfolgreicher Kastration und ein paar Tagen der Nachsorge werden diese Hunde dann wieder zu ihren Besitzern gebracht. Hierbei können wir dann sofort die Tiere medizinisch versorgen, entwurmen und von Parasiten befreien. Durch die Kastrationen (besonders der Hündinnen) können wir schlagartig in den Populationsverlauf eingreifen. Somit senken wir ständig die Nachzucht der nächsten Generation der Straßenhunde sowie ihrer Kinder, Enkel usw.. Elend zu verhindern ist effizienter als es später verwalten zu müssen.

   Immer viel Los bei Equiwent, soeben wurden diese Hunde angeliefert !

Immer viel Los bei Equiwent,
soeben wurden diese Hunde angeliefert
!

Vor ca. drei Wochen bat uns das Hundeheim Radauti um Hilfe. Es mangelt dort besonders an einer medizinischen Versorgung und an Kastrationen. Der Bedarf derzeit bezieht sich auf etwa 200 Hunde, welche akut kastriert werden müssen. Zudem warten viele medizinische Notfälle dort auf Soforthilfe. Und schließlich herrschte akute Not an Futtermittel. Es geht um über 400 Hunde dort insgesamt welche einen medizinischen Ansprechpartner benötigen.
Equiwent beschloss, dort zu helfen und medizinische Hilfe umfänglich und kostenbefreit anzubieten. Außerdem konnten wir durch eine Sofortlieferung von 2400KG Hundefutter helfen.

   Einer der vielen Zwinger in Radaut

Einer der vielen Zwinger in Radaut

Wir berichteten diese neue Sachlage auf Facebook. Unsere Facebookfreunde waren über unser Hilfsangebot sehr erfreut und neben positiven Statements, Spenden und Hilfsangeboten kamen leider viele agressive Fehlinformationen zustande. Leider gibt es offensichtlich auch Gegner unseres Kastrationsauftrages.

   Für die täglichen Kastrationen haben wir     einen eigenen OP um die notwendigen Behandlungen     der anderen Tiere nicht zu behindern.

Für die täglichen Kastrationen haben wir einen eigenen OP um die notwendigen Behandlungen der anderen Tiere nicht zu behindern.

Ich möchte mich hier herzlich bei unseren Freunden bedanken, welche uns sehr gut unterstützten. Es wurden nun bereits Hunde kastriert, verletzte Hunde versorgt und Operationen gab es auch schon. Um die Sache aber nicht eskalieren zu lassen, beschlossen wir, diesen speziellen Sachverhalt nicht mehr bei Facebook zu thematisieren.
Alle Beiträge zu diesem Thema wurden dort gelöscht.

   Team Equiwent verbringt die ersten Hunde     in die eigene Tierklinik.

Team Equiwent verbringt die ersten Hunde
in die eigene Tierklinik.

Unsere Tierärzte waren traurig und enttäuscht über manche Kommentare.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an unsere freiwilligen Admins, welche groben Unfug sofort im Keim erstickten.
Unsere Zeit und Energie können und werden wir nur für die Tiere und die Projekte aufwenden. Unsere Tierärzte stehen im Dialog mit der verantwortlichen Heimleitung. Auch heute, am Feiertag, wurden Pläne für die kommende Woche abgestimmt.
Wir sind also aktiv dabei, die notwendigen Schritte einzuleiten, um den Hunden in Radauti zu helfen. Auch den Spendenaufruf hierfür haben wir bei Facebook einstellen müssen, um unsere Nerven zu schonen. Wir sind überzeugt, dass uns unsere Freunde hierbei unterstützen werden und eine Kommunikation über Facebook nicht nötig sein wird.
Wir stehen felsenfest zu unseren Grundsätzen und können auf fast 1500 Fördermitglieder, über 15 starke Sponsoren und großartige Sachspender zählen. Unsere Unterstützer vertrauen auf die sachgerechte Verwendung unserer Mittel und dafür möchten wir Dank aussprechen. Eine Vermittlung von Hunde durch Equiwent wird es auch künftig nicht geben.

   Einsatz in Radauti

Einsatz in Radauti

Natürlich freuen wir uns über Ihre finanzielle Unterstützung.
Gerne können Sie uns unter dem Stichwort „Hunde“ etwas spenden
oder ein Fördermitglied werden. Das Formular hierzu finden Sie
hier, auf unserer Homepage.
Herzlichst, ihr Team Equiwent

Mai & Juni 2018

Liebe Freunde!
wir sind bis zum 24 Mai in Rumänien. Anschließend sind wir vom 6- 20 Juni wieder in Rumänien. Jeden Monat werden wir 2018 in Rumänien anwesend sein um unser
Team dort zu unterstützen. Wir haben viele Aufgaben zu erfüllen und keine Zeit zum ausruhen.
Wir müssen noch die Dächer auf unseren Hundezwingern montieren und auch noch den neuen Behandlungsraum für die Großtiere fertig stellen. In unserer rumänischen Tierklinik warten so viele Aufgaben auf uns! Wir müssen die Beleuchtung über den 3 OP-Tischen verbessern und
täglich Hufbeschlagschulungen abhalten. Wir werden die Pferdehalter belohnen welche ihre Pferde gut durch den Winter gebracht haben. Über 5 Tonnen Ausrüstungsgegenstände werden wir verteilen. Zigtausende Hufeisen sind zu verteilen bzw an die Pferde fachgerecht
anzubringen. Ja, uns wird nicht langweilig. Für unsere Reise könnten wir gut noch ein wenig „Sprittgeld“ gebrauchen.

  Die Pferdeversorgung ist unser größter Bereich.

Die Pferdeversorgung ist unser größter Bereich.

Wir werden mit unseren mobilen Tierärzten die Außengebiete besuchen
und zahlreiche Pferdehalter erwarten uns schon sehnsüchtig.

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Das Kastrationsprogramm für die Hunde läuft täglich sehr gut. Durch das  dauerhafte Kastrationsangebot erhalten wir einen guten und direkten Zugang zu der Bevölkerung.
Die rumänische Bevölkerung reagiert seht positiv auf unser kostenloses Kastrationsprogramm. Wir können uns vor Anfragen kaum retten. Leider ist die Spendenbereitschaft sehr dürftig in Deutschland. Kastrationen sind nicht so beliebt wie das Importieren von Hunden nach
Deutschland, traurig oder?

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Und ganz nebenbei werden wir ein kleines, einfaches, Häuschen bauen. Dieses Häuschen wird für Robert & Antonia (6 & 3 Jahre). Sie leben bisher in einem schmutzigen Loch.
Leider war die Spendenbereitschaft für diese beiden Kinder nicht so wie gehofft. Danke an alle welche gespendet haben. Zumindest können wir schon mal mit dem Rohbau beginnen.

Bild oben: Totale Armut und ohne Hoffnung.
(Film, Folge 15, Wenn der Papi stirbt..)

Danke an alle die helfen!
Es grüßt das gesamte Team Equiwent

Januar & Februar 2018

Liebe Freunde,

das neue Jahr hat uns bereits fest im Griff. Auch 2018 werden wir keine Feiertage oder Sonntag kennen. Wenn ich nun die großen und guten Veränderungen 2017 In meinem Gedächnis aufrufe, so wird mir bewusst, dass diese unvorstellbaren Leistung ohne unsere Fördermitglieder, Sponsoren und Sachspender nicht möglich gewesen wären. Wenn sie also etwas dazu beigetragen haben, so fühlen sie sich jetzt ganz feste gedrückt von mir.
Wir brechen bereits am 20.01 wieder auf nach Ostrumänien und werden erst am 15.02.18 zurück sein. Jannis, Tiffany und ich werden in Begleitung mit der deutschen Tierärztin Frau Dr.med.vet.Julia Schöwerling unseren rumänischen Tierärzten und Hufschmieden zur Hand gehen.
Frau Dr.Schöwerling wird die Klinik begutachten und sich ausgiebig mit dem Kastrationsprogramm für die Hunde und Katzen beschäftigen.

  Tägliche Sachspendenanlieferung!

Tägliche Sachspendenanlieferung!

Alleine in dieser Tour sind über 7 to Sachspenden an Bord. Zusätzlich noch die vielen Hufeisen welche wir speziell für die rumänischen Arbeitspferde produziert haben. Aber es sind auch Besonderheiten an Bord , zwei komplette Kleintier-OP’s! Zwei sehr großzügige Spender (Daniela und Ina-Maria) haben uns eine riesengroße Geldsumme gespendet.
Nun können wir so richtig Gas geben…

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  Dr Ursache kämpft um das Leben eines   Pferdes, mit Erfolg.Dieses Bild ist nur eines von   vielen täglichen Situationen welche verdeutlichen   wie wichtig unsere Arbeit ist. Bitte helfen sie uns   dabei mit einer Spende.

Dr Ursache kämpft um das Leben eines Pferdes, mit Erfolg.Dieses Bild ist nur eines von
vielen täglichen Situationen welche verdeutlichen wie wichtig unsere Arbeit ist. Bitte helfen sie uns dabei mit einer Spende.

Nun können wir einen weiteren Meilenstein in unserer Vereingeschichte
legen. Zum Sommer wird Dr.Alexander mit seiner Kleintierpraxis in die
Pferdeklinik umziehen. Unser Team wird somit um 3 erfahrene Tierärzte reicher.
Die Pferdeklinik wird dann endgültig zu einer richtigen Tierklinik für alle
Gattungen.
Auch muss ich erwähnen das wir in den letzten 10 Tagen im Dezember 2017
noch 26 weitere neue Mitglieder bekommen haben !!
Wir wachsen und werden immer stärker, dank Ihnen!

Leider kann ich erst ab März 2018 reichlich neue Bilder hier einstellen. Bis dahin bitte ich Sie uns treu zur Seite zu stehen und uns den Rücken finanziell zu stärken. 2018 wird unser Jubiläumsjahr. 10 Jahre EQUIWENT.  Und möchten dieses Jahr so umfänglich für die Tiere und bedürftigen Menschen da sein wie es eben nur möglich ist.

  Herzlichst, ihr Markus Raabe und das fantastische Team Equiwent.

Herzlichst, ihr Markus Raabe und das fantastische Team Equiwent.

Dezember 2017

Hallo meinen lieben Freunde!
Dies ist vermutlich mein letzter Eintrag für dieses Jahr. Es war ein anstregendes Jahr. Viele Hürden mussten wir meistern. Und einiges muss ich noch stemmen. Vermutlich werde ich es nicht schaffen im Dezember noch Post zu produzieren und zu verschicken.
Ich denke, ich kann und möchte mich nicht an diesem Spendenspektakel beteiligen.
Ich muss Mitte Dezember noch einmal nach Osteuropa und im Januar und Februar
sind wir auch dort wieder im Einsatz Und zwischendurch muss ich auch noch arbeiten.

  Diese Jahr geht nun zu Ende. In Rumänien liegt schon Schnee und ist viel kälter dort. Ich muss hier noch fleißig Arbeiten. Auch heute, am 1 Advent.

Diese Jahr geht nun zu Ende. In Rumänien liegt schon Schnee und ist viel kälter dort. Ich muss hier noch fleißig Arbeiten. Auch heute, am 1 Advent.

Es warten wieder große Herausforderungen auf uns.
2018 werden wir wieder mehr im Ausland sein als in Deutschland.
Wir freuen und darauf , gemeinsam mit Ihnen, zu helfen und diese
Erdenkugel ein kleines bisschen freundlicher zu machen.

  Wir sind stets beim Pferd!

Wir sind stets beim Pferd!

Aber wir haben 2017 auch viel Gutes erfahren.
Über 200 neue Mitglieder, neue Projekte und neue Mitarbeiter.
Wir wachsen ständig und das verdanken wir unseren Fördermitgliedern.

  unsere Ärzte und Schmiede sind täglich   im Einsatz, so wird es (mit ihrer Hilfe) auch 2018 bleiben.

unsere Ärzte und Schmiede sind täglich
im Einsatz, so wird es (mit ihrer Hilfe) auch 2018 bleiben.

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Auch die Armutsbekämpfung wird ein Kernpunkt unserer künftigen Handlungen bleiben.  Das Team Equiwent setzt sich auch weiterhin für Waisen, behinderte Menschen sowie demente und gebrechliche  Menschen ein. Die Umsetzung der Schulpflicht ist eigentlich eine staatliche Aufgabe. Leider ist das auch weiterhin unserer Baustelle. Armut hat in der gesamten EU nichts mehr zu suchen und ist eine Schande für die jeweiligen verantwortlichen Politiker.

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Wir sind und bleiben eine schlagkräftige und hochmotivierte Organisation
für die Pferde und die Ghettomenschen.

Aber 2017 hat sich auch noch etwas neues ergeben. Wir haben ein großes und dauerhaftes
Kastrationsprogramm für die Hunde ins Leben gerufen.
Ein Team von zwei Tierärzten operiert 7 Tage die Woche!

  Die Equiwent -Pferdeorganisation kümmert sich natürlich um   alle Tiere. Für die Hunde haben wir jetzt einen eigenen Klinikbereich ausgebaut.

Die Equiwent -Pferdeorganisation kümmert sich natürlich um
alle Tiere. Für die Hunde haben wir jetzt einen eigenen Klinikbereich ausgebaut.

Aber es gibt noch mehr gute Neuigkeiten !! Der neue Charity-Shop ist fertig und eröffnet.
Am 1&2 Dezember hatten wir die Eröffnung im neuen Ladenlokal. Es war ein großer Erfolg!!

  Steffi Waldikowski, aus Qelde, hatte mal wieder für das   leibliche Wohl gesorgt. Über 30 Kuchen hatte diese Küchenmeisterin   eigenhändig gebacken. Steffi stellt ihre aussergewöhnlichen   Back-und Kochtalente häufig für gemeinnützige Projekte zu Verfügung.   Danke Steffi!

Steffi Waldikowski, aus Qelde, hatte mal wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Über 30 Kuchen hatte diese Küchenmeisterin eigenhändig gebacken. Steffi stellt ihre aussergewöhnlichen Back-und Kochtalente häufig für gemeinnützige Projekte zu Verfügung.
Danke Steffi!

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Ich bedanke für ihre treue Hilfe und Unterstützung.
Herzlichst, ihr Markus Raabe
und das gesamte Team.

November & Dezember 2016

Liebe Freunde,

ich muss die beiden letzten Monate dieses Jahres zusammen fassen da wir keine Zeit haben werden hier noch irgend etwas großartiges zu schreiben.
Ich werde demnächst kurzfristig mit einem LKW und großen Anhänger aufbrechen und unser
Lager in der Klinik befüllen. Anschließend werde ich unverzüglich zurück fahren und wir starte  erneut als komplettes Team, mit drei Fahrzeugen und einer gigantischen Lieferung an Medikamenten und Hilfsgütern. Dieses Mal wird auch mein Sohn , Jannis, mit dabei sein. 
Als Besonderheit werden wir alles Filmen, ein Kameramann begleitet uns das ganze Jahr 2017,
auch in Deutschland. Unsere Fördermitglieder werden dann eine DVD erhalten.
Es entstehen natürlich keine Kosten für den Verein hierdurch.

   Die weiße Jahreszeit ist für eine romantische Jahreszeit:     Aber der Schein trügt. Es lauert Hunger und Elend in Ostrumänien.

Die weiße Jahreszeit ist für eine romantische Jahreszeit:
Aber der Schein trügt. Es lauert Hunger und Elend in Ostrumänien.

Wir brauchen ihre Unterstützung. Gute Worte helfen uns in der arktischen Kälte nicht sehr viel.
Wir, das gesamte Team, möchten im Dezember die größte Hilfsaktion in unserer Vereinsgeschichte starten. Wir möchten die Klinik weiter aufbauen, also die technischen Möglichkeiten erweitern, wir möchten als gesamtes Team gemeinsam Arbeiten. Dr Ursache und Dr.Alexander vereint,  gemeinsam mit uns. Wir möchten die Menschen versorgen und uns natürlich besonders um die Kinder kümmern.

   Es wird kein Zuckerschlecken im Winter!     Weder für uns noch für die anderen!

Es wird kein Zuckerschlecken im Winter!
Weder für uns noch für die anderen!

Weder tolle Worte noch schöne Bilder auf unserer Homepage ändern irgend etwas etwas in Rumänien. Wir müssen Taten vollbringen und nicht nur reden. Daher werden wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren und direkt „vor Ort“ helfen. In den nächsten Wochen werden sie vermutlich von zahlreichen Hilfsorganisationen bombardiert. Ich möchte sie hier natürlich nicht öffentlich auffordern nur uns etwas zu spenden aber den anderen nicht. 
Aber ich habe eine Bitte. Mein Weihnachtswunsch , mein persönlicher Wunsch für 2016. 
Bitte unterstützen sie keine Organisation welche sie mit Geschenken wie zB Schmuck, Kalender oder Weihnachtsdekorationsartikel anlocken möchte. Denn diesen Mumpitz haben bereits andere liebe Spender, vor ihnen, bezahlt. Lasse sie sich bitte nicht kaufen sondern hören sie auf ihren Verstand.

Natürlich möchten alle ihr Geld! Das ist die Wahrheit, wer sie ausspricht ist unsympathisch.
Wer theatralisch und sentimental um Geldspenden „schleimt“ wird belohnt.

Auch wir benötigen Geld. Aber ich verstecke mich nicht hinter Kalendern, dem Christkind
oder Modeschmuck. Ja, ich nehme kein Blatt vor dem Munde, werde eigentlich immer direkter. Manche finden das gut, die meisten mögen das nicht. Die scheinheilige Welt darf nicht angerüttelt werden. Übrigens werden wir dieses Jahr wieder Geld für unsere Kindergruppen einsammeln. Dr.Ursache kann so gezielt die einzelnen Kinder sinnvoll zu Weihnachten beschenken. Weihnachten im „Schuhkarton“ erwies sich für Equiwent als sehr günstig
aber für die beschenkten Kinder teilweise sehr unschön. Ein Mädchen von 16 Jahren bekam ein kleines Kuscheltier und Seifenblasen. Wir müssten also alle Kartons öffnen und kontrollieren.
Das ist nur verbrauchte Zeit, hohe Transportkosten und wenig Freude.

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Wir werden also unseren Stationsarzt Dr.Petre Ursache die Ausrichtung des weihnachtlichen Gedankens überlassen. Er kann das besser als ich und die Kinder bekommen sinnvolle Sachen.

Doch die Realität bleibt. In unserer EU gibt es eine steigende Armut. Das Elend wächst
sicher und stätig. Wir stemmen uns dagegen mit unseren Kräften.
Natürlich hoffen wir auf viel Unterstützung in der schwersten Jahreszeit.
Der Winter ist kalt, der Winter ist Grau.

   Der Tot macht nicht Halt weil es Weihnachtet. 

Der Tot macht nicht Halt weil es Weihnachtet. 

Wir werden unser Bestes geben!
Ich wünsche ihnen eine ruhige und stressfreie Jahresendzeit. 
Ein schönes Weihnachtsfest und viel Zeit mit ihren Freunden, Verwandten und
natürlich den Liebsten. 

Herzlichst, ihr Markus Raabe und das gesamte großartige Team

OKTOBER 2016

Liebe Freund,

ich hatte wirklich viel um die Ohren in den letzten Wochen. Daher folgt nun verspätet der Eintrag. Aber es gibt nun auch endlich eine neue Zeitschrift. Sie ist im Druck und wird in den nächsten Tagen bei mir eintreffen. Ich werde sie dann unverzüglich an alle Vereinsfreunde senden.
Dr Ursache und Dr.Alexander sind täglich fleißig und helfen wo sie nur können. Noch ist es relativ warm in Rumänien, also über NULL Grad. Ende November / Anfang Dezember werden wir erneut Aufbrechen um die Stationen zu beliefern und in der Station in Suceava arbeiten.
Wir möchten dann dort noch weitere Boxen im Innenbereich errichten
und auch noch neue technische Gerätschaft in der Untersuchungshalle installieren. Wir haben in den vergangenen 5 Wochen 23 neue Mitglieder erhalten und treten nun so den Beweis an das wir ohne Werbung auskommen können.

September 2016

Liebe Freunde!

Heute ist der 2.09.2016 und ich bin wieder in Osteuropa. Sicherlich werden sich jetzt einige fragen „schon wieder?“
Ja!  Ich bin erst vor einigen Tagen zurück nach Deutschland gekommen. Es war eine erfolgreiche Mission. Der Arbeitspegel ist derzeit sehr hoch und wird sind gefordert.
Kurzfristig mussten noch besonders wichtige Medikamente und Hufeisen nach Rumänien befördert werden. Ich bin aber schon wieder in einigen Tagen zurück.

   Dr.Alex in seiner Arbeit vertieft!

Dr.Alex in seiner Arbeit vertieft!

Dr.Alexander arbeitet jeden Tag mit seinen Assistenzärzten auf den Feldern und Wiesen
sowie auf abgelegensten Höfen in Osteuropa.  Täglich versorgt er die Pferde der Region.
Aber, er behandelt natürlich auch  Kühe, Schafe, Schweine, Ziegen, Hunde und Katzen.
Zudem leitet er auch unsere „kleine Tierklinik“ welche noch im Aufbau ist.
Sein Bedarf an „Nachschub“ ist hoch.

   Dr.Ursache, unser dienstältester Arzt.     Dr.Ursache ist unbezahlbar. Punkt  .

Dr.Ursache, unser dienstältester Arzt.
Dr.Ursache ist unbezahlbar. Punkt.

  Der Equiwent-Tierarzt kümmert sich auch um die Menschen   am Rande unserer Gesellschaft. Kinder, Behinderte und   pflegebedürftige Menschen werden von Equiwent unterstützt.

Der Equiwent-Tierarzt kümmert sich auch um die Menschen
am Rande unserer Gesellschaft. Kinder, Behinderte und
pflegebedürftige Menschen werden von Equiwent unterstützt.

Der August war anstrengend, sehr anstrengend, für unser gesamtes Team.
Dem Bärenanteil hat meine Frau gestemmt. Ich möchte hier einmal deutlich erwähnen das sie über 10000 Artikel für den großen Trödelmarkt ( September 2teWE)  geputzt, sortiert und mit Preisen ausgezeichnet hat. Wir versuchen so Sonderspenden einzunehmen und auch Sachen zu verkaufen. 80% dieses Trödels lasten auf den Schultern von Sandra, seit vielen Wochen bereits.
Ich möchte mich hier vor meiner Frau verneigen.
Aber, ich möchte auch allen anderen Menschen danken welche gemeinsam, mit mir, diesen steinigen Weg laufen.
Danke!
Wir alle leisten großartiges nicht für uns selbst, sondern für die Tiere und die Kinder die niemanden haben.

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Täglich auf ein Neues!!
Wir sind und bleiben an der Front!
Danke, ihr Markus Raabe und Team

August 2016

Da ist er schon, der August, der Hochsommer. Die Kinder in Deutschland haben Schulferien.
Ich bin dann mal weg….
Ich selbst bin bis Mitte August in Rumänien und arbeite mit Dr.Alexander an die Fertigstellung der Klinik und helfe natürlich auch bei der täglichen Arbeit mit. Viele komplizierte orthopädische Fälle warten auf mich. Ich werde nicht nur zwei Wochen Verdienstausfall und viel Arbeit investieren, Mein Team und ich mussten auch finanziell einiges beisteuern damit es weiter vorwärts geht.

   der Klinikchef in Ostrumänien. Dr.Alexander entwurmt     im Sommer viele Arbeitspferde. Die Hilfe von Equiwent ist     unverzichtbar geworden.

der Klinikchef in Ostrumänien. Dr.Alexander entwurmt im Sommer viele Arbeitspferde. Die Hilfe von Equiwent ist unverzichtbar geworden.

Natürlich treffe ich mich auch mit Dr.Ursache. Gemeinsam werden wir arbeiten und auch Familien besuchen. Wir werden Pferde verarzten und uns um die Hufbeschlagsschulungen kümmern. Dr Ursache arbeitet seit 2008 bei uns und ist ein fester Bestandteil von Equiwent.
Er betreut den ärmsten und erbärmlichsten Fleck unserer EU.

   Dr.Ursache versteht es wie kein anderer die örtlichen Kinder mit     einzubeziehen. Er ist nicht nur ein Tierarzt sondern auch ein Seelsorger und     Beschützer für die Kinder und die Pferde. 

Dr.Ursache versteht es wie kein anderer die örtlichen Kinder mit einzubeziehen. Er ist nicht nur ein Tierarzt sondern auch ein Seelsorger und Beschützer für die Kinder und die Pferde. 

Wie immer ist der Transporter voll beladen und der Anhänger auch. Wichtigste Medikamente,
Hilfsgüter, Hufeisen (tausende), Verbandzeug, Spritzen usw habe ich an Bord.
Natürlich auch wieder  über 1500 kg Hilfsgüter für unser Humanprojekt.

   Ich möchte eigentlich das Elend nicht mehr kommentieren.

Ich möchte eigentlich das Elend nicht mehr kommentieren.

Leider ist der August und September stets die spendenschwächste Zeit im Jahr. Ich kann diesen Hilfsgütertransport nur auf eine geringe finanzielle Eisschicht stellen.
Ich bedanke mich bei allen unterstützenden und mitwirkenden Menschen!
Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team

Juli 2016 , wir geben Gas!

Liebe Freunde,

ich bin nun seit 8 Tagen aus Rumänien zurück und arbeite einen „Haufen“ ab. 
Unser Betrieb steht niemals still in Deutschland, das Telefon rappelt ständig und
viele Pferdebesitzer suchen
Rat und Hilfe bei Equiwent.
Ich arbeite wie ein Besessener und bin geistig schon bei der nächsten Fahrt

nach Osteuropa unterwegs.
Es warten viele orthopädische Notfälle in unserer rumänischen Klinik auf mich. 
Ich hoffe, dass eines Tages, ein hochqualifizierter Schmied (nach deutschen Maßstäben)
für mich
dauerhaft in Rumänien einspringen kann.
Ich werde dieses Tempo sicherlich noch ein paar Jahre durchhalten.
Aber Dauerhaft muss ich Unterstützung bekommen.

   Dr.Alexander und Markus Raabe in der Klinik

Dr.Alexander und Markus Raabe in der Klinik

Mit Dr.Alexander habe ich natürlich einen traumhaften Partner gefunden,
wir telefonieren
Täglich. Er handelt selbstständig und packt an.
Er ist noch keine 30 Jahre jung aber die Menschen akzeptieren ihn. 
Unsere Klink erfährt immer mehr Zuspruch.
Am Anfang waren die Menschen verhalten,

ich denke sie misstrauten uns. Aber es wird nun immer lebhafter in unseren Hallen.
Wir ziehen immer mehr in unserem Bann.

   Der Equiwent-Cheftierarzt Dr.med.vet Alexander, er ist nicht nur     ein Arzt auf dem Papier, nein, er lebt seinen Beruf.

Der Equiwent-Cheftierarzt Dr.med.vet Alexander, er ist nicht nur ein Arzt auf dem Papier, nein,
er lebt seinen Beruf.

   ein gerettetes Pferd in unserer Obhut  .

ein gerettetes Pferd in unserer Obhut.

Es ist wunderbar das wir nun Pferde landesweit retten, bergen, beherbergen und behandeln können. Aber wir müssen noch dringend mehr Boxen bauen und die
Pferdestallungen noch winterfest bekommen.
Wir könnten wirklich noch eine ausgiebige finanzielle Unterstützung gebrauchen.

Zudem arbeiten wir auf hochtouren an unserer neuen Zeitschrift. Wir konnten unseren Sponsor Equiva wieder gewinnen. Demnächst gibt es die Equiwent-Zeitschriften dann wieder
bundesweit in den Equiva-Filialen.
Unsere Mitglieder erhalten diese natürlich per Post.
Es werden alle Förderer namentlich aufgelistet werden.
Sollten sie sich nicht unserer Liste, hier auf dieser Homepage, wiederfinden so senden sie uns bitte eine Mail. Auch die neue große Zeitschrift wird ohne Spendengelder hergestellt und ohne Verschwendung von Spendengeldern verschickt!! An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Frau Jini Appel aus Gütersloh bedanken.
Frau Appel ist eine Mediengestalterin und wird auch die neue Ausgabe wieder herstellen.
Für mich ist das
eine unglaubliche Entlastung. Es ist schön eine neue junge Fachkraft
in unserem Team begrüßen zu dürfen
welche sich so sehr ehrenamtlich einbringt.

   Ich konnte in Rumänien die ersten „Paddocks“ (Ausläufe) fertig stellen.     Danke für die liebe zusätzliche finanzielle Hilfe  !

Ich konnte in Rumänien die ersten „Paddocks“ (Ausläufe) fertig stellen.
Danke für die liebe zusätzliche finanzielle Hilfe!

   Wir haben viel erreicht und schon viel verändert.     Nette Menschen und tolle Pferdebesitzer gibt es auch in Rumänien.

Wir haben viel erreicht und schon viel verändert. Nette Menschen und tolle Pferdebesitzer gibt es auch in Rumänien.

   Jannis Raabe produziert bereits wieder tausende Spezialhufeisen für Rumänien

Jannis Raabe produziert bereits wieder tausende Spezialhufeisen für Rumänien

Die vielen Hufeisen sind wichtig um unser Belohnungssystem  auszuführen. Pferdebesitzer welche sich gut um ihre Tiere gekümmert haben und unsere Vorgaben erreicht haben werden durch diese Hufbeschläge belohnt. Unsere Schmiede haben somit die Gelegenheit die Pferde fachgerecht an den Hufen zu versorgen und auch einen Blick in die Stallungen zu werfen. 
Ein fachgerechter Hufbeschlag ist unbezahlbar für viele arme rumänische Menschen. 
Somit ist der „deutsche Hufbeschlag“ die höchste Belohnung von Equiwent. Nur so konnten wir über die Jahre eine Veränderung erzielen.

   Dr.Alexander in Rumänien in seinem Element

Dr.Alexander in Rumänien in seinem Element

Wir sind und wir bleiben bei den Pferden!
Herzlichst, ihr Markus Raabe und das gesamte Team

Mai & Juni 2016

Da ist er schon wieder…der Mai, gefolgt vom Sommer!

Lange mussten wir warten auf so ein schönes Wetter.
Hier und in Rumänien scheint nun die Sonne. Leider schlägt heute, am 14.05.16, das Wetter um.
Aber sicherlich werden uns ein paar Tage Regen nichts ausmachen, 
es könnte schlimmeres geschehen auf dieser Welt als das es regnet.

Auch in Rumänien ist die Landwirtschaft voll angelaufen. Bei uns in Deutschland laufen die
Traktoren vor dem Pflug, in Osteuropa noch vielmals die Pferde.
Täglich behandeln die EQUIWENT-Tierärzte unzählige Pferde

  Arbeitspferd mit Schürfwunden. Jeden Tag werden viele Dutzend   Pferde durch uns versorgt.

Arbeitspferd mit Schürfwunden. Jeden Tag werden viele Dutzend Pferde durch uns versorgt.

Ich werde nun in den nächsten Tagen aufbrechen und nicht mehr erreichbar sein.
Vermutlich werde ich erst am 10 oder 11 Juni zurück sein.
Es warten viele Herausforderungen auf uns alle. Während Jannis und Tiffany
den orthopädischen Betrieb alleine in Deutschland stemmen müssen ist Sandra
auf der heimischen Station mehr als ausgelastet.
Ich werde in Ostrumänien gemeinsam mit Dr.Alexander und Dr.Ursache arbeiten.
Außerdem werden wir sehr viel in der Klinik machen müssen. Es werden Ausläufe
und Paddocks errichtet damit sich die Pferde auch einmal austoben können, täglich.

Vom Anfang April bis heute haben wir 11 neue Fördermitglieder gewonnen, herzlichen
Dank!  Leider haben auch zwei gekündigt. Eine Dame ohne Angabe von Gründen und
die andere Dame mag uns nicht mehr Unterstützen weil wir
zu wenig „diese schönen Sachen“ schicken würden.
Was sind denn wohl diese „schönen Sachen“ fragen sie sich jetzt, oder?
Damit sind Werbezeitschriften, Kalender und Kugelschreiber gemeint, zudem auch noch tolle
Weihnachtsmänner für den Tannenbaum. 
Ich kann mich nur entschuldigen aber so einen Scheiß gibt es nicht bei Equiwent. Es gibt so viele
Organisationen welche ihre Spendengelder vermehrt in die Werbung stecken anstatt
sich im Tierschutz zu arrangieren, daher werden wir das nicht machen. 

  Das ist die tägliche Realität in unserer EU!

Das ist die tägliche Realität in unserer EU!

Wir möchten dieses Elend bekämpfen und den Schwächsten beistehen.
Daher können wir leider kein Geld für Werbung oder Verwaltung
ausgeben. Heizdecken gibt es bereits ja auch schon bei anderen
Tierschutzvereinen wenn der Bus Richtung Osteuropa rollt…

  Der Equiwent-Tierarzt bei einer Augenbehandlung. 

Der Equiwent-Tierarzt bei einer Augenbehandlung. 

Diese Infektionen kommen häufig vor in Rumänien. Viele
Pferde erblinden deswegen.
5 Euro kostet die Behandlung  durchschnittlich pro Pferd.
Eine tolle Zeitschrift kostet mich ca 8.000 Euro. 
Können sie sich vorstellen das ich für 8.000 Euro
lieber Medikamente kaufe als
mir durch Werbehefte Freunde zu erkaufen? 

Wir lassen uns nicht verbiegen und sind bei den Tieren an der Front.
Wir danken den lieben Menschen welche uns bei unserer Arbeit ermutigen und
das Projekt unterstützen.
Mitte Juli werde ich Neuigkeiten berichten können.

Bis dahin verbleibe ich in Dankbarkeit für die Menschen welche dieses Projekt ermöglichen.

DANKE!!  
Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team

April 2016

Liebe Freunde,
was für ein Jahr!  Ich war bereits schon drei Mal , in diesem Jahr, in Ostrumänien.
Aber es geht erst richtig los. 2016 wird vermutlich unser aktivstes Jahr überhaupt. 

Der Klinikaufbau verlangt uns viel ab. Im Mai werde ich bereits schon wieder in Rumänien sein um
Dr. Alexander und Dr.Ursache mit Medikamenten und Hilfsgütern zu versorgen. Natürlich werde ich selbst fleißig dort arbeiten.
Außerdem werde ich erneut in Bukarest die Pferde der Station “ Safe the Romania Horses“ versorgen.

Hierzu werde ich noch gesondert berichten.
Ich hoffe das wir bis dahin noch ein paar  Sonderspenden erhalten da ich dringendst die Ausläufe für die Pferde fertig stellen muss.
Bisher können die Pferde in der Klinik ihre Boxen nicht verlassen.
Zudem werden mein Sohn Jannis und Tiffany Hild nach Nepal fliegen um dort einigen Ponys (Streichelponys in einem Waisenheim) wieder auf die Beine zu helfen. Wir werden natürlich berichten. 

Bild oben: März 2016. Dr Ursache kontrolliert und entwurmt Pferde


Bild oben: März 2016. Dr.Ursache entwurmt Arbeitspferde.


Bild oben: März 2016. Dr Alexander kontrolliert und behandelt Zähne in der
Equiwent-Klinik in Ostrumänien.

 

Das ist nun die richtige Stelle um einmal voller stolz auf unseren Klinikbetrieb hinzuweisen.
Wir können nun fachgerecht Pferde versorgen und auch stationär aufnehmen. 
Dieser östliche Stützpunkt ist mein persönlicher Traum.
Ich bin so dankbar für die liebe und zuverlässige Unterstützung unserer lieben Mitglieder
und Sponsoren. Wirklich DANKE!!


Bild oben: ungenutzte Freifläche in der Klinik, hier sollen
die Ausläufe entstehen.

 

Gerne würde ich schöne große Ausläufe für die Klinikpferde bauen.
Ein ordentlicher Sandboden und korrekte Zäune, das ist schon alles was
wir benötigen.

Bild oben: Raabe im März 2016.
Ich kümmere mich gerade um die orthopädische Versorgung

eines Pferdes.

 

Ich danke allen Menschen, welche uns unterstützen, obwohl wir uns nicht so intensiv um unsere Mitglieder kümmern können wie es vielleicht andere Vereine tun.

Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team

Liebe Freunde von EQUIWENT.

Eigentlich bin erst ein paarTage zurück von einer anstrengenden und harten Tour in Ostrumänien. Nun geht
es auch schon bald wieder los nach Ostrumänien.
Leider hatte ich auf der Rückreise kleine gesundheitliche Probleme und musste nahe Budapest einen kleinen Sonderstop einlegen welcher mich in meinem Zeitplan sehr in Bedrängnis brachte. 
Daher konnte ich mich bei verschiedenen Freunden auch nicht melden, bitte entschuldigt aber ich hatte geschwächelt und musste den kleinen Warnschuss erst einmal neu in meinem künftigen Leben einordnen.. 
Ich bin nun aber wieder  einsatzbereit und es geht auch schon wieder los.
Ende Februar werde ich erneut aufbrechen um Dr.Alexander und Dr.Ursache zu unterstützen und wichtige Hilfsgüter, Medikamente und die wichtigen Belohnungshufeisen zu liefern welche für gute Pferdepflege vergeben werden.
Ich werde alleine aufbrechen. Sandra, meine Kinder und Tiffany werden die Stellung in Deutschland halten.

Bild oben 01/2016  : Ich im absolut durchgefrorenen Zustand. 

Aber die körperlichen Strapazen waren nicht so schlimm. 
Leidende Kinder, abgemagerte Pferde und jünge Mütter
(welche dem Suizid nahe sind) waren unerträglich.
Ich schaffe es nicht mehr so gut alles abprallen zu lassen, ich nehme
es mit ins Bett, wache damit auf…

 

Bild oben: Ankunft an der östlichsten Spitze der EU.
Niemand freut sich so wie unser Tierarzt Dr.Ursache.

 

Bild oben: Dr.Alexander (unser Tierarzt in Sucueva) freut
sich über die neue Blut-Zentrifuge welche Frau Ingrid M gesponsort hatte.

Bild oben: Emotionale Momente welche ich mit meinen Handy fotografierte.
Tiffany verteilt kleine Geschenke an unsere Adoptionskinder.
Ich wollte so viel dazu schreiben… aber in den wichtigen Momenten fehlen mit immer
die richtigen Worte. Aber ich glaube so etwas wie „die ganze Welt ist beschissen und
ungerecht“ würde es genau treffen. Ich fühle mich so machtlos, würde gerne
mehr tun…. aber wie immer im Leben…Geld..das verdammte Geld…

 

Bild oben: Januar 2016 Dr.Ursache und M.Raabe sehen sich
Arbeitspferde an. Es ist bitterkalt dort, nicht nur die Temperatur.

Bild oben: So sieht sie aus, die Strasse in die Hölle. Sie ist gut
ausgebaut und muntert zur Weiterfahrt auf. Doch nach Transsylvanien
werden die tollen Strassen schlechter. Raus aus den Touristengebieten
können wir noch die hässlichsten Seiten unserer EU sehen. 

 

Bild oben: So sehen die Strassen aus welche sich fern ab
der Touristenrouten befinden.
Schotterpisten ohne Fahrbahnmarkierung oder Begrenzungspfosten.
Besonders Nachts sehr anstregend zu befahren. Rechts, auf diesem Foto, sehen

sie einen Radarturm. Es sind die letzten Meter vorm Ende der EU und NATO-Linie. 
Es ist allerdings auf beiden Seiten der Grenze gleich schlecht. Der Unterschied ist
nur das die Menschen auf der einen Seite im reichen Europa hungern und erfrieren-
während die Menschen auf der armen Seite ebenso elendig Leben bzw verrecken.
Ja, ist schon ne tolle Sache die EU! (für Leute mit Geld) 


Bild oben: Das Team Equiwent (hier Tiffany Hild und Dr.Petre Ursache)
kauft günstige Grundnahrungsmittel für die Kindergruppe.
DANKE an die FÖRDERPATEN!!!! Ohne euch würde es nicht funktionieren!

 

Bild oben: alltägliche Baustellen für uns. Eine solche Wunde
am „Wiederrist“ des Pferdes ist sehr schmerzhaft und heilt nur
schlecht. Ohne Arzt eine Katastrophe!

Bild oben: Die Rettung. Dr.Ursache in seinem Element.
Im Durchschnitt kümmert

er sich 84 Stunden pro Woche um die Pferde und Kinder.

 

Bild oben: Dr Ursache entwurmt gerade ein Pferd, eines von tausenden !
Danke ihr Fördermitglieder, Spender,Sponsoren und anonyme Spender!
Danke für euer
„Nicht Labern- sondern HANDELN“ 

 

Bild oben: Tiffany und Dr.Alexander verlegen eine Spezialfußboden in der
Tierklinik. Dieser Fußboden ist eine spezielle Gummiunterlage für Pferde mit
empfindlichen Hufen. Der Behandlungsbereich wurde komplett damit ausgelegt.
Danke lieber Michael Büter für diese sinnvolle Sachspende.

 

Bild oben: Alltag in Rumänien, langsam wird es dort besser – dank unserer
lieben Mitglieder/Helfer.

Liebe Freunde, wir könnten derzeit noch ein paar Euro für die nächste
Hilfsgüterlieferung und für weitere Medikamente gebrauchen. Ich bin derzeit
nicht in der Lage zu telefonieren um nach Geld zu betteln. Ich bereite mich derzeit körperlich,
organisatorisch und mental auf die nächste Tour vor. Ich kann erst Mitte-März wieder berichten.
Ihr spendet nicht für mich, sonder wir alle spenden für die Schwächsten.
Lasst mich also bitte nicht betteln.

Herzlichst , euer Markus Raabe

Dezember 2015 / Januar 2016

Write here…

Liebe Freunde,

der neue Förderbrief ist angekommen und hat so viel Zuspruch gefunden…
Danke Danke für die lieben Danksagungen , die vielen tollen Weihnachtskarten und die netten E-Mails.
Der Zuspruch und die vielen nettenWorte geben  uns allen hier so viel Kraft!


Bild oben: täglich erhalten wir nette Briefe und tolle Karten!
DANKE!!!

Unsere Vereinsfreunde haben sogar ihre erspartes Kleingeld für die Pferde gespendet.
Tolle Aktionen wurden durch unsere Förderer gestartet um Geld für das Projekt zu sammeln.
Eine wirklich starke finanzielle Unterstützung erhalten wir nun dauerhaft von unseren lieben Mitgliedern.

Ich denke es ist mal an die Zeit auch ehrlich zu sagen wie um uns (den Verein) steht.
Sehr gut! Wir haben starke Sponsoren (Sponsorenliste) und so viele tolle Fördermitglieder (Förderer-Liste)
In den letzten drei Jahren sind wir zu einer starken und großen Gemeinschaft gewachsen. Alleine in diesem Jahr
hatten wir 93 neue Fördermitglieder und 4 neue starke Sponsoren. Nur zwei Mitglieder sind ausgeschieden. 
Wir wachsen ständig -ohne das wir Spendengelder in Werbung investieren!
Wir haben noch immer keine Telefon – oder Portokosten, wir erledigen die Verwaltung noch immer selbst.
Sicherlich sind wir in der Selbstdarstellung vielen anderen Vereinen unterlegen, aber wir haben keine Verwaltungskosten, KEINE!!!
Vergleichen sie und mit anderen Organisationen, bitte.  

Bild oben: Die Pferde vielen positiv bei unseren Ärzten auf.
Es wurden spontan schöne Decken und Halfter heraus gegeben.


Bild oben: Ostrumänien ist in der EU- Aber irgendwie eigentlich auch nicht.
Bereits direkt nach weihnachten brechen wir mit zwei Kleinlastern und schweren Anhängern auf um unsere
Stationen und die neue Tierklinik zu befüllen. Großartige Sachspenden und viele wichtige Medikamente
haben wir an Bord. Danke ihr tollen Menschen da draußen!

Bild oben: der Weg wird kein leichter sein…
Wir müssen durch Österreich, Ungarn, Rumänien,
Transsylvanien und dann die Karparten überqueren.


Bild oben: Nicht nur unzählige Pferde warten auf weitere Hilfe….


Bild oben: Dr.Ursache mit einigen Kindern aus der Gruppe.

Wir wünschen schöne und ruhige Feiertage. Erfreuen sie sich an die kleinen schönen Dinge im Leben
und umarmen sie ihre Liebsten.
Wir sind vermutlich am 12 Januar 2016 zurück!
Herzlichst, Markus Raabe und das gesamte Team EQUIWENT

Nächstes Hofwochenende 5,6 Dez.

Liebe Pferdefreunde!
Der neue Termin für das Vereinswochenende ist
der 5 und 6 Dezember 2015 von 11.00 – 18.00 Uhr!
Alle wichtigen Informationen finden sie in unserem
Menü unter „Hottag- Secondhand-Reitsport Trödel“
auf dieser Homepage.


Bild oben: Über 10 000 Artikel auf 600m² !!

Bild oben: Die Bewegungshalle ist nur ein halber Teil
der gesamten Ausstellungsfläche.

Liebe Vereinsfreunde,
wir sind gesund aus Ostrumänien zurück gekehrt!
Die erste stationäre EQUIWENT-TIERKLINIK ist in Betrieb gegangen.
Die erste „gemeinnützige Tierklinik“ in Rumänien (vermutlich in der EU) hat
ihre Arbeit aufgenommen.
Ein Tierarzt, ein Assistentsarzt, ein Tierarzthelfer und ein Hausmeister (Pferdepfleger) sind

erst der Beginn zum Startschuss am 24.10.2015.
Es ist der Beginn in einer neuen Ära des Tierschutzes für Equiwent. Damit verbunden ist
natürlich eine enorme Verantwortung und ein großer finanzieller Druck auf unseren Schultern.


Bild oben: So sah es aus als wir Mitte Oktober in Deutschland losfuhren.

Der Jeep mit dem Pferdeanhänger ist für Dr.Alexander. Rechts ist mein Jeep
mit einen Stahlgerüst auf einem Anhänger, es sind Pferdeboxen.


Bild oben: Irgendwo in Transsylvanien.

Mitte Oktober waren wir aufgebrochen um die Tierklinik in Sucueva zu eröffnen.

Ein kleines Lebenswerk sollte für mich und unsere Mitglieder in Erfüllung gehen. 
Es ist mehr als nur eine Tierklinik, es ist ein Stützpunkt, eine Burg, eine Festung.
Eine Anlaufstelle für hilfesuchende Geschöpfe, egal ob 2 oder 4 Beine. Ich hatte stets viel Glück im Leben,
ob es die Wahl meiner Freunde oder meiner Liebsten war. Keine Niederlage (davon gab es viele in meinem Leben)
konnte mich stets davon abhalten weiter zu machen, immer weiter. 
Noch heute habe jedes einzelne Gespött in meinen Ohren. Oftmals waren es Kunden (selbst Pferdebesitzer) welche
sich über unser Hilfsprojekt in Rumänien belustigten. Ich habe nicht vergessen welche Menschen und Institutionen
ich auf Knien angebettelt habe. Doch weder der größte Reiterverband in Deutschland , noch der „berühmteste Sportler
aller Zeiten“ hatten auch nur 5 Euro im Monat für das Projekt übrig. Spott und Hohn bekam ich in Wort und Schrift
zugestellt. 
Der Verein musste lernen sich in seinem Werdegang zu entwickeln und echte Menschen zu erkennen. Menschen mit
einem pulsierendem Herzen unter der Weste. Die Menschen, die ich meine, sind Menschen die lieben und hassen können,
sie lachen und weinen, sie schreien wenn sie wütend sind und lachen anschließend über sich selbst. 
Manchmal sind sie auch lange beleidigt und sprechen nicht mehr mit mir, manchmal bin auch ich beleidigt und werde ungemütlich.

Warum schreibe ich so etwas hier?
Alle Menschen, um dieses Projekt herum, sind EMOTIONALE MENSCHEN. 
Denn, wer nüchtern kalkulieren muss ob es ihm persönlich einen Vorteil verschafft bei EQUIWENT zu helfen, dieser Mensch wird erst gar nicht anderen helfen können, denn der Eigennutz ist stets vorrangig. 
Aktive gemeinnützige Arbeit- oder aktive gemeinnützige Mitgliedschaften sind nicht rational, sie sind eine Herzensangelegenheit. 
Wir sprechen heute also von der Leidenschaft welche in unserem Herzen lodert. Manche Menschen (ich gehöre dazu) fragen sich nach dem Sinn des Lebens.
Heute, nach all den vielen Jahren als Leiter in dieser Hilfsorganisation, ist es meine absolute Überzeugung, dass irdischer Reichtum (viel Geld auf der Bank) nicht glücklich macht und Freude, Tränen, Lachen und Traurigkeit zusammen gehören.
 Eine Leidenschaft kann immer nur emotional sein und niemals eine Gedanken an den eigenen Vorteil verschwenden. Nur wer Liebe sendet, wird auch Liebe empfangen können.

 Bild oben:  Transsylvanien vor den Kaparten.
Insgesamt knapp 9000 km legten wir zurück.
Natürlich davon viele in Ostrumänien. Zurück fuhren wir aber nur mit einem Auto.

 

Bild oben: Ankunft in der Equiwent-Tierklinik. Erschöpft lehnt Michael
Büter am Auto. Geplatzte Reifen und der Ausfall der Motorelektronik machten
diese Tour zu einem Nervenkrieg.

 

Bild oben: sofort ans Werk. Der Malermeister Michael Büter
hatte sich über 18 Tage hierfür frei genommen. Der selbstständige
Handwerksmeister hatte dafür viel auf sich genommen. Nicht
selbstverständlich für einen Selbstständigen! 

 

Bild oben: Markus Raabe und Michael Büter bauen den Stall auf.

 

Bild oben. Ein Hund besuchte uns und ging nicht mehr fort.
Michael Büter kniet gerade in der „Schmiede“.

 

Bild oben. Malermeister Michael Büter arbeitete wie ein

„Besessener“. Vermutlich waren seine Mitarbeiter froh diesen
arbeitswütigen Menschen einmal nicht um sich zu haben. 
Michael erledigte alle restlichen Mauer -und Putzarbeiten.
Ohne Michael hätten wir es nicht geschafft.

 

Bild oben: Hier kümmere ich mich gerade um
die Elektroinstallation im Bad.

 

Bild oben: Markus Raabe und Michael Büter schweißen den
Untersuchungsstand zusammen.

 

Bild oben: Natürlich brachten wir keinen leeren Anhänger für
Dr.Alexander mit. Über 2500 kg Sachspenden und Medikamente brachten
wir mit zu unserer östlichsten Station des Herrn Dr Ursache.
Er freute sich sehr über unseren Besuch und hatte viel zu erzählen.

 

Bild oben: Dr.Ursache (links) und Michael Büter. Ich weiß nicht
was für ein Gefühl es war welches Michael verspürte. Er war am östlichsten Zipfel
unserer EU, nahe Moldavien. Letztendlich glaube ich aber das er viele Eindrücke
verarbeiten musste.

 

Bild oben: Raabe und Dr.Ursache in dem Lagerraum in Ost-Ostrumänien. 
Mit einem guten Gefühl können wir nun in den kommenden Winter gehen.
Niemand kann sich vorstellen was es bedeutet eine solche logistische
Kette aufrecht zu erhalten. Über 25 Tonnnen Hilfsgüter liefern wir nur in diese
eine Equiwent-Station /jährlich.

 

Bild oben: Dr.Alexander (rechts) und sein Tierarzthelfer nehmen
den Geländewagen entgegen. Wir haben auf der Hinterachse noch eine spezielle
Bereifung für Matsch und Tiefschnee aufbringen lassen. Dieses Auto wird
gemeinsam mit dem Pferdeanhänger das Herzstück in der der  Tierklinik werden.
Dr.Alexander war sehr glücklich und stolz über dieses Gespann.

 

Bild oben: drei Stallzelte sind direkt vor der Klinik aufgebaut. Es ist erst
ein Anfang. Das Gesamte Gelände misst ca 1,2 ha. Alleine das Hallengebäude
hat über 800m² Fläche. Aber wir können erst im nächsten Jahr weiter ausbauen,
es fehlt uns das Geld um weiteren Bauraum zu nutzen.

Bild oben: Dr.Alexander (rechts) und Markus Raabe im großen
Untersuchungssaal der Equiwent-Tierklinik.

 

Bild oben: Ein Notfall. Es ging schneller als gedacht.
Innerhalb von
Minuten kann sich manchmal alles ändern.
Dr. Alexander erhielt einen Notruf.

Wir wussten nicht was uns erwarten würde. Ein Pferd war zusammen gebrochen und
lag stöhnend im Dreck. Nur mit viel Kraft und entsprechenden Medikamenten konnten
wir „Puhju“ aufrichten und auf den Anhänger schleppen. Falls er überhaupt überlebt, 
 wird er vermutlich mindestens drei Monate in unserer Klinik bleiben. Ich habe
einen Film über dieses Pferd gedreht. In einigen Tagen werde ich diesen Film hier
einstellen können.

Bild oben: Team Equiwent fährt durch Rumänien und kontrolliert Arbeitspferde.
Oftmals war der Zustand der Arbeitspferde überraschend gut.

 

Bild oben: Hier möchte man nicht begraben werden.

Armut und Elend in Osteuropa können einen wirklich wieder
auf den Boden der Realität zurück holen.

 

Bild oben: Was sehen sie? Es ist eigentlich ein tolles Bild.
Sie sehen eine Pferdebox welche mit frischem Heu und Stroh gefüllt ist.
Darin steht (ja, es kann stehen) ein geschundenes Pferd. Es ist in Sicherheit auf
unserer abgeschlossenen Anlage. Davor stehen zwei Männer,
beide haben Tränen in den Augen, es sind Freudentränen versichern die beiden sich
gegenseitig. Zudem sehen sie einen großen Pferdeanhänger. Es ist uns künftig möglich
zu retten, zu bergen und stationär aufzunehmen. 
DANKE, Förderer von EQUIWENT!!

 

Bild oben: Das geborgene Pferde „Puhju“ . Das Pferd ist „verstümmelt“ worden.
Ein örtlicher „Hufschnitzer“ hat die Hufe zu kurz und blutig geschnitten.
(erleben wir auch in Deutschland zu Genüge durch selbsterkorene Hufbearbeiter
mit den tollsten Berufsbezeichnungen)

Das verdreckte Umfeld führte zu einer septischen Entzündung. Eine Sepsis
löste eine aseptische Entzündung im Hufbeinträger (Hufrehe) aus. Das Pferd
stößt gerade seine eigenen Hufe vom Körper ab. Ein absolut grausamer und
qualvoller Tod.
Stellen sie sich folgendes vor: Jemand schneidet ihnen ihr komplettes Fleisch
unter den Füßen weg und schlägt ihnen noch dicke Nägel in ihre Fußgelenke,
dann könnten sie mitfühlen – was die Schmerzintensität betrifft.


Bild oben: Michael Büter zeigte Puhju  das er nun Zuneigung und Aufmerksamkeit
bekommen wird. 


Bild oben: Dr.Alexander muss sich nun täglich intensiv mit Puhju
beschäftigen, Die Überlebenschancen sind gering, wenn sich die Qualen nicht mehr
mit Medikamenten regulieren lassen, werden wir ihn erlösen müssen.


Bild oben: Markus Raabe hat ein Bolzenschussgerät mit in die Tierklinik
gebracht. Dr.Alexander bekam eine intensive Einweisung von mir, ich
bin rechtlich dazu befähigt. Es gehört zu unserer traurigen Realität in
bestimmten Situationen schnell und schmerzlos Erlösen zu müssen.
Pferd mit abgerissenen Beinen oder überfahrene Hunde welche völlig
zerquetscht waren konnten wir somit schon zigfach von ihren Qualen befreien.
Die Welt ist nicht immer nur rosa. 


Bild oben: Langsam wird sich Dr.Alexander seiner neuen
Handlungsfähigkeit bewusst. Blitzschnell und absolut schmerzlos
kann er nun leidende Geschöpfe erlösen. 
Helfen zu können heißt auch manchmal Qualen zu beenden und
nicht endlos zu verlängern. Das ist es was uns von so manche militante
Tierschutzvereinigung in Deutschland unterscheidet.


Bild oben: Mein Lieblingsbild. Dr.Alexander verdankt dieses hochmoderne
Ultraschallgerät einer lieben Sponsorin mit einem  Herzen
aus Vanille und Roseblättern. Dieses Gerät in Ostrumänien gehört zu
den ganz wenigen Geräten in Rumänien wozu Menschen und Tiere einen
kostenlosen Zugang haben. Unser Arzt wird nicht nur Pferde und Hunde behandeln.
insbesondere Kinder (Blinddarm) und schwangere Frauen sind oftmals auf Equiwent
angewiesen. Oft konnten wir schon Kinderleben (vor oder auch nach der Geburt) retten.
Manchmal kamen wir aber auch zu spät, hatten nicht rechtzeitig das Bargeld (fürs Krankenhaus)
in der Hand, oder kein Ultraschallgerät. 
Manchmal mussten wir Särge kaufen…


Bild oben: Kundschaft!! Ein Bauer zeigt uns , voller Stolz, sein
wohlgenährtes Pferd. Er erhält eine Decke (Winterdecke für das Pferd), ein
neues Gebiss (auch für das Pferd) und eine kostenlose Entwurmung
(natürlich auch für das Pferd) 
Gute Pferdehaltung müssen wir belohnen um die schlechten Pferdehalter zu
stimulieren. Schnell wird sich auch in unserer neuen Klinikregion herumsprechen, dass
tolle Belohnungsgeschenke und kostenlose Hufbeschläge für ausgezeichnete Pferdehaltung
vergeben werden. 

Bild oben: Michael Büter erläutert gerade dem Wachhund „Brutus“ die
Vertragsmodalitäten zu dem künftigen Eigenheim auf Mietbasis. 
Herr Brutus verpflichtet sich das Gelände 24h zu bewachen. 

 

Bild oben: Am liebsten wacht Brutus immer am Eingang der Klinik.


Bild oben: Hier sehen sie Dr. Alexander am Haupttor der Klinik. Das
gesamte Areal ist abgeschlossen. Wir konnten erst ein Viertel des Gebäudes ausbauen.
Nun müssen wir erst wieder Geld zusammen sparen um weiter machen zu können.


Bild oben: „unser Hinterhof“
große Hallen und große Außengelände warten noch auf uns.

Hier wird eine Quarantänestation, Freiläufe für Pferd noch
Lagermöglichkeiten für Heu und Stroh entstehen. 


Bild oben: in den Hallen ist noch viel Platz für weitere Pferdestallungen.
Natürlich hoffen wir weiterhin auf eine starke finanzielle Unterstützung unserer Mitglieder. 
Bisher konnten wir erst dem „Teil A“ unserer Klinik eröffnen. Der „Teil B“ wir erst realisierbar
wenn wir über weitere finanzielle Mittel verfügen. 

Die regelmäßigen monatlichen Förderbeiträge fließen direkt in den Erhalt der beiden mobilen Tierarztpraxen. Die Klinik, insbesondere ihr Ausbau, kann sich nur aus zusätzlichen Sonderspenden finanzieren.
Ich bin mir sicher, dass wir das gemeinsam schaffen werden.
Denn auch in Zukunft werden wir nachhaltig „direkt vor Ort“ helfen. Wir schaffen niemals die Probleme in die BRD sonder handeln am Ort des Geschehens. Bitte helfen sie uns dabei.

Herzlichst, Markus Raabe und Team.

16.10.2015 es geht wieder los…

Liebe Freunde,
es ist soweit, Morgen am Samstag, den 17.10.15, brechen wir erneut auf.

Gemeinsam mit Michael Büter (selbst.Handwerksmeister) werde ich
Herrn Dr Ursache und Herrn Dr Alexander in Ostrumänien aufsuchen. 
An Dr.Ursache werden wichtige Sachspenden übergeben. Mit Dr.Alexander
werden wir zusammen arbeiten. Die Station soll eröffnet werden. Die eigene
stationäre Tierklinik wird nun Realität.
Nun wäre der richtige Zeitpunkt für alle Spender welche bisher noch
unentschlossen waren, wir benötigen noch Geld für die Sprittkosten der
mobilen Tierarztpraxen
sowie weitere Medikamente für den Winter.
Erst kürzlich bin ich aus Rumänien zurück gekehrt.
Auch hier hatten sich wieder mal die Ereignisse überschlagen.
Viel Stress und Arbeit, bis
tief in die Nächte, waren notwendig um alle
Vorkehrungen zu
realisieren.
Wir konnten leider noch nicht alle Mails ( bis zu 1200/monatlich)
beantworten. Ich bitte um  ENTSCHULDIGUNG  dafür.


Bild oben: Menschen und Tiere erhalten eine Unterstützung von uns

Unglaubliche Sachspenden, einen tollen Geländewagen mit Spezialreifen,
einen Pferdeanhänger, medizinische Untersuchungsgeräte, eine kompletten
Außenstall und viele andere Dinge haben wir dabei.
Leider berichtete mir Dr.Alexander heute das der erste Schnee fällt.
Aber sicherlich werden wir mit unseren schweren Geländewagen die riesigen
Anhänger ( je 3,5 to)  über die Pässe der Karpaten bekommen.
Tiffany und Sandra werden in Deutschland unsere Notfälle (bzw Notfelle)
betreuen. Viel Arbeit wartet auf die beiden.
Mindestens zwei Wochen werde ich nicht erreichbar sein. Ich möchte mich hiermit
bei vielen Menschen entschuldigen weil ich mich nicht melden konnte. SORRY.
Es war einfach zu viel in den letzten zwei Wochen. Daher muss ich auch diesen Artikel
Nachts schreiben ( es ist jetzt 2.34 Uhr).
Ich kann immer nur aufs neue betonen, dass wir alle unser Bestes geben.
Ehrenamtlich arbeiten wir hier, an diesem Projekt, mehr als in unseren Berufen.
Ich möchte mich hiermit auch ausdrücklich bei Herrn Michael Büter bedanken.
Der Malermeiser ist ein allein erziehender Vater von zwei wunderbaren Kindern und
führt einen Handwerksbetrieb. Danke, lieber Michael, dass du den Pferden stets hilfst

und nun auch noch 16 Tage deiner kostbaren Zeit opferst.  

Bild oben: Dr Ursache verteilt Sachspenden


Bild oben: für so einige Ponys können unsere
Thermodecken lebenswichtig werden


Bild oben: Dr. Alexander impft ein Pferd.
Auch er gehört nun zu 100 % zu Equiwent.


Bild oben: die Stute hatte sich das Bein hinten links
gebrochen. Dr Ursache hat sie eingeschläfert.
Der Tot wäre ohne Equiwent grausam gewesen.


Bild oben: Equiwent ist mehr als nur kostenlose Medizin für
Mensch und Tier.

Nachhaltige Hilfe , direkt vor Ort, ist stets besser als alles andere.
Deutschland, nein ganz Europa, sollte
mehr „vor Ort“ helfen. Die BRD kann nicht das gesamte Elend auf
dieser Welt schlucken. Aber ich bin nur ein kleiner Hufschmied und kein
Politiker. Aber wenn man nur einen begrenzten finanziellen Rahmen hat,
so muss man wohl effiziente Entscheidungen finden, für Verrücktheiten
haben wir kein Geld…

Bild oben: Typische, alltägliche Verletzung.
Was würden die Tiere nur ohne uns machen?

Liebe Freunde, Fördermitglieder und Paten , Sachspender und Sponsoren,
die Klinik in Sucueva geht nun ins Rennen. Stationäre sowie
ambulante Versorgungen der medizinischen Notfälle werden nun
möglich sein.
Ich danke all den lieben netten Menschen welche fortlaufend dieses Projekt
unterstützen ohne ein Dankeschön zu fordern.
DANKE an über 1000 Menschen da draußen!!!
Wir alle, Sie und das Team Equiwent, handeln für die Tiere.
Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team
( Sandra Raabe, Tiffany Hild, Michael Büter, Thoms Myrcik, Bernd Bradatsch, Waldemar Pfeiff,
Dr.Jürgen Bartz, Dr. Christian Rehage, Margret Astfalk, Dr. Alexander, Dr Ursache  und viele
weitere Menschen welche an unserer Seite kämpfen)