Liebe Freunde von EQUIWENT.

Eigentlich bin erst ein paarTage zurück von einer anstrengenden und harten Tour in Ostrumänien. Nun geht
es auch schon bald wieder los nach Ostrumänien.
Leider hatte ich auf der Rückreise kleine gesundheitliche Probleme und musste nahe Budapest einen kleinen Sonderstop einlegen welcher mich in meinem Zeitplan sehr in Bedrängnis brachte. 
Daher konnte ich mich bei verschiedenen Freunden auch nicht melden, bitte entschuldigt aber ich hatte geschwächelt und musste den kleinen Warnschuss erst einmal neu in meinem künftigen Leben einordnen.. 
Ich bin nun aber wieder  einsatzbereit und es geht auch schon wieder los.
Ende Februar werde ich erneut aufbrechen um Dr.Alexander und Dr.Ursache zu unterstützen und wichtige Hilfsgüter, Medikamente und die wichtigen Belohnungshufeisen zu liefern welche für gute Pferdepflege vergeben werden.
Ich werde alleine aufbrechen. Sandra, meine Kinder und Tiffany werden die Stellung in Deutschland halten.

Bild oben 01/2016  : Ich im absolut durchgefrorenen Zustand. 

Aber die körperlichen Strapazen waren nicht so schlimm. 
Leidende Kinder, abgemagerte Pferde und jünge Mütter
(welche dem Suizid nahe sind) waren unerträglich.
Ich schaffe es nicht mehr so gut alles abprallen zu lassen, ich nehme
es mit ins Bett, wache damit auf…

 

Bild oben: Ankunft an der östlichsten Spitze der EU.
Niemand freut sich so wie unser Tierarzt Dr.Ursache.

 

Bild oben: Dr.Alexander (unser Tierarzt in Sucueva) freut
sich über die neue Blut-Zentrifuge welche Frau Ingrid M gesponsort hatte.

Bild oben: Emotionale Momente welche ich mit meinen Handy fotografierte.
Tiffany verteilt kleine Geschenke an unsere Adoptionskinder.
Ich wollte so viel dazu schreiben… aber in den wichtigen Momenten fehlen mit immer
die richtigen Worte. Aber ich glaube so etwas wie „die ganze Welt ist beschissen und
ungerecht“ würde es genau treffen. Ich fühle mich so machtlos, würde gerne
mehr tun…. aber wie immer im Leben…Geld..das verdammte Geld…

 

Bild oben: Januar 2016 Dr.Ursache und M.Raabe sehen sich
Arbeitspferde an. Es ist bitterkalt dort, nicht nur die Temperatur.

Bild oben: So sieht sie aus, die Strasse in die Hölle. Sie ist gut
ausgebaut und muntert zur Weiterfahrt auf. Doch nach Transsylvanien
werden die tollen Strassen schlechter. Raus aus den Touristengebieten
können wir noch die hässlichsten Seiten unserer EU sehen. 

 

Bild oben: So sehen die Strassen aus welche sich fern ab
der Touristenrouten befinden.
Schotterpisten ohne Fahrbahnmarkierung oder Begrenzungspfosten.
Besonders Nachts sehr anstregend zu befahren. Rechts, auf diesem Foto, sehen

sie einen Radarturm. Es sind die letzten Meter vorm Ende der EU und NATO-Linie. 
Es ist allerdings auf beiden Seiten der Grenze gleich schlecht. Der Unterschied ist
nur das die Menschen auf der einen Seite im reichen Europa hungern und erfrieren-
während die Menschen auf der armen Seite ebenso elendig Leben bzw verrecken.
Ja, ist schon ne tolle Sache die EU! (für Leute mit Geld) 


Bild oben: Das Team Equiwent (hier Tiffany Hild und Dr.Petre Ursache)
kauft günstige Grundnahrungsmittel für die Kindergruppe.
DANKE an die FÖRDERPATEN!!!! Ohne euch würde es nicht funktionieren!

 

Bild oben: alltägliche Baustellen für uns. Eine solche Wunde
am „Wiederrist“ des Pferdes ist sehr schmerzhaft und heilt nur
schlecht. Ohne Arzt eine Katastrophe!

Bild oben: Die Rettung. Dr.Ursache in seinem Element.
Im Durchschnitt kümmert

er sich 84 Stunden pro Woche um die Pferde und Kinder.

 

Bild oben: Dr Ursache entwurmt gerade ein Pferd, eines von tausenden !
Danke ihr Fördermitglieder, Spender,Sponsoren und anonyme Spender!
Danke für euer
„Nicht Labern- sondern HANDELN“ 

 

Bild oben: Tiffany und Dr.Alexander verlegen eine Spezialfußboden in der
Tierklinik. Dieser Fußboden ist eine spezielle Gummiunterlage für Pferde mit
empfindlichen Hufen. Der Behandlungsbereich wurde komplett damit ausgelegt.
Danke lieber Michael Büter für diese sinnvolle Sachspende.

 

Bild oben: Alltag in Rumänien, langsam wird es dort besser – dank unserer
lieben Mitglieder/Helfer.

Liebe Freunde, wir könnten derzeit noch ein paar Euro für die nächste
Hilfsgüterlieferung und für weitere Medikamente gebrauchen. Ich bin derzeit
nicht in der Lage zu telefonieren um nach Geld zu betteln. Ich bereite mich derzeit körperlich,
organisatorisch und mental auf die nächste Tour vor. Ich kann erst Mitte-März wieder berichten.
Ihr spendet nicht für mich, sonder wir alle spenden für die Schwächsten.
Lasst mich also bitte nicht betteln.

Herzlichst , euer Markus Raabe