Nächstes Hofwochenende 5,6 Dez.

Liebe Pferdefreunde!
Der neue Termin für das Vereinswochenende ist
der 5 und 6 Dezember 2015 von 11.00 – 18.00 Uhr!
Alle wichtigen Informationen finden sie in unserem
Menü unter „Hottag- Secondhand-Reitsport Trödel“
auf dieser Homepage.


Bild oben: Über 10 000 Artikel auf 600m² !!

Bild oben: Die Bewegungshalle ist nur ein halber Teil
der gesamten Ausstellungsfläche.

Liebe Vereinsfreunde,
wir sind gesund aus Ostrumänien zurück gekehrt!
Die erste stationäre EQUIWENT-TIERKLINIK ist in Betrieb gegangen.
Die erste „gemeinnützige Tierklinik“ in Rumänien (vermutlich in der EU) hat
ihre Arbeit aufgenommen.
Ein Tierarzt, ein Assistentsarzt, ein Tierarzthelfer und ein Hausmeister (Pferdepfleger) sind

erst der Beginn zum Startschuss am 24.10.2015.
Es ist der Beginn in einer neuen Ära des Tierschutzes für Equiwent. Damit verbunden ist
natürlich eine enorme Verantwortung und ein großer finanzieller Druck auf unseren Schultern.


Bild oben: So sah es aus als wir Mitte Oktober in Deutschland losfuhren.

Der Jeep mit dem Pferdeanhänger ist für Dr.Alexander. Rechts ist mein Jeep
mit einen Stahlgerüst auf einem Anhänger, es sind Pferdeboxen.


Bild oben: Irgendwo in Transsylvanien.

Mitte Oktober waren wir aufgebrochen um die Tierklinik in Sucueva zu eröffnen.

Ein kleines Lebenswerk sollte für mich und unsere Mitglieder in Erfüllung gehen. 
Es ist mehr als nur eine Tierklinik, es ist ein Stützpunkt, eine Burg, eine Festung.
Eine Anlaufstelle für hilfesuchende Geschöpfe, egal ob 2 oder 4 Beine. Ich hatte stets viel Glück im Leben,
ob es die Wahl meiner Freunde oder meiner Liebsten war. Keine Niederlage (davon gab es viele in meinem Leben)
konnte mich stets davon abhalten weiter zu machen, immer weiter. 
Noch heute habe jedes einzelne Gespött in meinen Ohren. Oftmals waren es Kunden (selbst Pferdebesitzer) welche
sich über unser Hilfsprojekt in Rumänien belustigten. Ich habe nicht vergessen welche Menschen und Institutionen
ich auf Knien angebettelt habe. Doch weder der größte Reiterverband in Deutschland , noch der „berühmteste Sportler
aller Zeiten“ hatten auch nur 5 Euro im Monat für das Projekt übrig. Spott und Hohn bekam ich in Wort und Schrift
zugestellt. 
Der Verein musste lernen sich in seinem Werdegang zu entwickeln und echte Menschen zu erkennen. Menschen mit
einem pulsierendem Herzen unter der Weste. Die Menschen, die ich meine, sind Menschen die lieben und hassen können,
sie lachen und weinen, sie schreien wenn sie wütend sind und lachen anschließend über sich selbst. 
Manchmal sind sie auch lange beleidigt und sprechen nicht mehr mit mir, manchmal bin auch ich beleidigt und werde ungemütlich.

Warum schreibe ich so etwas hier?
Alle Menschen, um dieses Projekt herum, sind EMOTIONALE MENSCHEN. 
Denn, wer nüchtern kalkulieren muss ob es ihm persönlich einen Vorteil verschafft bei EQUIWENT zu helfen, dieser Mensch wird erst gar nicht anderen helfen können, denn der Eigennutz ist stets vorrangig. 
Aktive gemeinnützige Arbeit- oder aktive gemeinnützige Mitgliedschaften sind nicht rational, sie sind eine Herzensangelegenheit. 
Wir sprechen heute also von der Leidenschaft welche in unserem Herzen lodert. Manche Menschen (ich gehöre dazu) fragen sich nach dem Sinn des Lebens.
Heute, nach all den vielen Jahren als Leiter in dieser Hilfsorganisation, ist es meine absolute Überzeugung, dass irdischer Reichtum (viel Geld auf der Bank) nicht glücklich macht und Freude, Tränen, Lachen und Traurigkeit zusammen gehören.
 Eine Leidenschaft kann immer nur emotional sein und niemals eine Gedanken an den eigenen Vorteil verschwenden. Nur wer Liebe sendet, wird auch Liebe empfangen können.

 Bild oben:  Transsylvanien vor den Kaparten.
Insgesamt knapp 9000 km legten wir zurück.
Natürlich davon viele in Ostrumänien. Zurück fuhren wir aber nur mit einem Auto.

 

Bild oben: Ankunft in der Equiwent-Tierklinik. Erschöpft lehnt Michael
Büter am Auto. Geplatzte Reifen und der Ausfall der Motorelektronik machten
diese Tour zu einem Nervenkrieg.

 

Bild oben: sofort ans Werk. Der Malermeister Michael Büter
hatte sich über 18 Tage hierfür frei genommen. Der selbstständige
Handwerksmeister hatte dafür viel auf sich genommen. Nicht
selbstverständlich für einen Selbstständigen! 

 

Bild oben: Markus Raabe und Michael Büter bauen den Stall auf.

 

Bild oben. Ein Hund besuchte uns und ging nicht mehr fort.
Michael Büter kniet gerade in der „Schmiede“.

 

Bild oben. Malermeister Michael Büter arbeitete wie ein

„Besessener“. Vermutlich waren seine Mitarbeiter froh diesen
arbeitswütigen Menschen einmal nicht um sich zu haben. 
Michael erledigte alle restlichen Mauer -und Putzarbeiten.
Ohne Michael hätten wir es nicht geschafft.

 

Bild oben: Hier kümmere ich mich gerade um
die Elektroinstallation im Bad.

 

Bild oben: Markus Raabe und Michael Büter schweißen den
Untersuchungsstand zusammen.

 

Bild oben: Natürlich brachten wir keinen leeren Anhänger für
Dr.Alexander mit. Über 2500 kg Sachspenden und Medikamente brachten
wir mit zu unserer östlichsten Station des Herrn Dr Ursache.
Er freute sich sehr über unseren Besuch und hatte viel zu erzählen.

 

Bild oben: Dr.Ursache (links) und Michael Büter. Ich weiß nicht
was für ein Gefühl es war welches Michael verspürte. Er war am östlichsten Zipfel
unserer EU, nahe Moldavien. Letztendlich glaube ich aber das er viele Eindrücke
verarbeiten musste.

 

Bild oben: Raabe und Dr.Ursache in dem Lagerraum in Ost-Ostrumänien. 
Mit einem guten Gefühl können wir nun in den kommenden Winter gehen.
Niemand kann sich vorstellen was es bedeutet eine solche logistische
Kette aufrecht zu erhalten. Über 25 Tonnnen Hilfsgüter liefern wir nur in diese
eine Equiwent-Station /jährlich.

 

Bild oben: Dr.Alexander (rechts) und sein Tierarzthelfer nehmen
den Geländewagen entgegen. Wir haben auf der Hinterachse noch eine spezielle
Bereifung für Matsch und Tiefschnee aufbringen lassen. Dieses Auto wird
gemeinsam mit dem Pferdeanhänger das Herzstück in der der  Tierklinik werden.
Dr.Alexander war sehr glücklich und stolz über dieses Gespann.

 

Bild oben: drei Stallzelte sind direkt vor der Klinik aufgebaut. Es ist erst
ein Anfang. Das Gesamte Gelände misst ca 1,2 ha. Alleine das Hallengebäude
hat über 800m² Fläche. Aber wir können erst im nächsten Jahr weiter ausbauen,
es fehlt uns das Geld um weiteren Bauraum zu nutzen.

Bild oben: Dr.Alexander (rechts) und Markus Raabe im großen
Untersuchungssaal der Equiwent-Tierklinik.

 

Bild oben: Ein Notfall. Es ging schneller als gedacht.
Innerhalb von
Minuten kann sich manchmal alles ändern.
Dr. Alexander erhielt einen Notruf.

Wir wussten nicht was uns erwarten würde. Ein Pferd war zusammen gebrochen und
lag stöhnend im Dreck. Nur mit viel Kraft und entsprechenden Medikamenten konnten
wir „Puhju“ aufrichten und auf den Anhänger schleppen. Falls er überhaupt überlebt, 
 wird er vermutlich mindestens drei Monate in unserer Klinik bleiben. Ich habe
einen Film über dieses Pferd gedreht. In einigen Tagen werde ich diesen Film hier
einstellen können.

Bild oben: Team Equiwent fährt durch Rumänien und kontrolliert Arbeitspferde.
Oftmals war der Zustand der Arbeitspferde überraschend gut.

 

Bild oben: Hier möchte man nicht begraben werden.

Armut und Elend in Osteuropa können einen wirklich wieder
auf den Boden der Realität zurück holen.

 

Bild oben: Was sehen sie? Es ist eigentlich ein tolles Bild.
Sie sehen eine Pferdebox welche mit frischem Heu und Stroh gefüllt ist.
Darin steht (ja, es kann stehen) ein geschundenes Pferd. Es ist in Sicherheit auf
unserer abgeschlossenen Anlage. Davor stehen zwei Männer,
beide haben Tränen in den Augen, es sind Freudentränen versichern die beiden sich
gegenseitig. Zudem sehen sie einen großen Pferdeanhänger. Es ist uns künftig möglich
zu retten, zu bergen und stationär aufzunehmen. 
DANKE, Förderer von EQUIWENT!!

 

Bild oben: Das geborgene Pferde „Puhju“ . Das Pferd ist „verstümmelt“ worden.
Ein örtlicher „Hufschnitzer“ hat die Hufe zu kurz und blutig geschnitten.
(erleben wir auch in Deutschland zu Genüge durch selbsterkorene Hufbearbeiter
mit den tollsten Berufsbezeichnungen)

Das verdreckte Umfeld führte zu einer septischen Entzündung. Eine Sepsis
löste eine aseptische Entzündung im Hufbeinträger (Hufrehe) aus. Das Pferd
stößt gerade seine eigenen Hufe vom Körper ab. Ein absolut grausamer und
qualvoller Tod.
Stellen sie sich folgendes vor: Jemand schneidet ihnen ihr komplettes Fleisch
unter den Füßen weg und schlägt ihnen noch dicke Nägel in ihre Fußgelenke,
dann könnten sie mitfühlen – was die Schmerzintensität betrifft.


Bild oben: Michael Büter zeigte Puhju  das er nun Zuneigung und Aufmerksamkeit
bekommen wird. 


Bild oben: Dr.Alexander muss sich nun täglich intensiv mit Puhju
beschäftigen, Die Überlebenschancen sind gering, wenn sich die Qualen nicht mehr
mit Medikamenten regulieren lassen, werden wir ihn erlösen müssen.


Bild oben: Markus Raabe hat ein Bolzenschussgerät mit in die Tierklinik
gebracht. Dr.Alexander bekam eine intensive Einweisung von mir, ich
bin rechtlich dazu befähigt. Es gehört zu unserer traurigen Realität in
bestimmten Situationen schnell und schmerzlos Erlösen zu müssen.
Pferd mit abgerissenen Beinen oder überfahrene Hunde welche völlig
zerquetscht waren konnten wir somit schon zigfach von ihren Qualen befreien.
Die Welt ist nicht immer nur rosa. 


Bild oben: Langsam wird sich Dr.Alexander seiner neuen
Handlungsfähigkeit bewusst. Blitzschnell und absolut schmerzlos
kann er nun leidende Geschöpfe erlösen. 
Helfen zu können heißt auch manchmal Qualen zu beenden und
nicht endlos zu verlängern. Das ist es was uns von so manche militante
Tierschutzvereinigung in Deutschland unterscheidet.


Bild oben: Mein Lieblingsbild. Dr.Alexander verdankt dieses hochmoderne
Ultraschallgerät einer lieben Sponsorin mit einem  Herzen
aus Vanille und Roseblättern. Dieses Gerät in Ostrumänien gehört zu
den ganz wenigen Geräten in Rumänien wozu Menschen und Tiere einen
kostenlosen Zugang haben. Unser Arzt wird nicht nur Pferde und Hunde behandeln.
insbesondere Kinder (Blinddarm) und schwangere Frauen sind oftmals auf Equiwent
angewiesen. Oft konnten wir schon Kinderleben (vor oder auch nach der Geburt) retten.
Manchmal kamen wir aber auch zu spät, hatten nicht rechtzeitig das Bargeld (fürs Krankenhaus)
in der Hand, oder kein Ultraschallgerät. 
Manchmal mussten wir Särge kaufen…


Bild oben: Kundschaft!! Ein Bauer zeigt uns , voller Stolz, sein
wohlgenährtes Pferd. Er erhält eine Decke (Winterdecke für das Pferd), ein
neues Gebiss (auch für das Pferd) und eine kostenlose Entwurmung
(natürlich auch für das Pferd) 
Gute Pferdehaltung müssen wir belohnen um die schlechten Pferdehalter zu
stimulieren. Schnell wird sich auch in unserer neuen Klinikregion herumsprechen, dass
tolle Belohnungsgeschenke und kostenlose Hufbeschläge für ausgezeichnete Pferdehaltung
vergeben werden. 

Bild oben: Michael Büter erläutert gerade dem Wachhund „Brutus“ die
Vertragsmodalitäten zu dem künftigen Eigenheim auf Mietbasis. 
Herr Brutus verpflichtet sich das Gelände 24h zu bewachen. 

 

Bild oben: Am liebsten wacht Brutus immer am Eingang der Klinik.


Bild oben: Hier sehen sie Dr. Alexander am Haupttor der Klinik. Das
gesamte Areal ist abgeschlossen. Wir konnten erst ein Viertel des Gebäudes ausbauen.
Nun müssen wir erst wieder Geld zusammen sparen um weiter machen zu können.


Bild oben: „unser Hinterhof“
große Hallen und große Außengelände warten noch auf uns.

Hier wird eine Quarantänestation, Freiläufe für Pferd noch
Lagermöglichkeiten für Heu und Stroh entstehen. 


Bild oben: in den Hallen ist noch viel Platz für weitere Pferdestallungen.
Natürlich hoffen wir weiterhin auf eine starke finanzielle Unterstützung unserer Mitglieder. 
Bisher konnten wir erst dem „Teil A“ unserer Klinik eröffnen. Der „Teil B“ wir erst realisierbar
wenn wir über weitere finanzielle Mittel verfügen. 

Die regelmäßigen monatlichen Förderbeiträge fließen direkt in den Erhalt der beiden mobilen Tierarztpraxen. Die Klinik, insbesondere ihr Ausbau, kann sich nur aus zusätzlichen Sonderspenden finanzieren.
Ich bin mir sicher, dass wir das gemeinsam schaffen werden.
Denn auch in Zukunft werden wir nachhaltig „direkt vor Ort“ helfen. Wir schaffen niemals die Probleme in die BRD sonder handeln am Ort des Geschehens. Bitte helfen sie uns dabei.

Herzlichst, Markus Raabe und Team.

16.10.2015 es geht wieder los…

Liebe Freunde,
es ist soweit, Morgen am Samstag, den 17.10.15, brechen wir erneut auf.

Gemeinsam mit Michael Büter (selbst.Handwerksmeister) werde ich
Herrn Dr Ursache und Herrn Dr Alexander in Ostrumänien aufsuchen. 
An Dr.Ursache werden wichtige Sachspenden übergeben. Mit Dr.Alexander
werden wir zusammen arbeiten. Die Station soll eröffnet werden. Die eigene
stationäre Tierklinik wird nun Realität.
Nun wäre der richtige Zeitpunkt für alle Spender welche bisher noch
unentschlossen waren, wir benötigen noch Geld für die Sprittkosten der
mobilen Tierarztpraxen
sowie weitere Medikamente für den Winter.
Erst kürzlich bin ich aus Rumänien zurück gekehrt.
Auch hier hatten sich wieder mal die Ereignisse überschlagen.
Viel Stress und Arbeit, bis
tief in die Nächte, waren notwendig um alle
Vorkehrungen zu
realisieren.
Wir konnten leider noch nicht alle Mails ( bis zu 1200/monatlich)
beantworten. Ich bitte um  ENTSCHULDIGUNG  dafür.


Bild oben: Menschen und Tiere erhalten eine Unterstützung von uns

Unglaubliche Sachspenden, einen tollen Geländewagen mit Spezialreifen,
einen Pferdeanhänger, medizinische Untersuchungsgeräte, eine kompletten
Außenstall und viele andere Dinge haben wir dabei.
Leider berichtete mir Dr.Alexander heute das der erste Schnee fällt.
Aber sicherlich werden wir mit unseren schweren Geländewagen die riesigen
Anhänger ( je 3,5 to)  über die Pässe der Karpaten bekommen.
Tiffany und Sandra werden in Deutschland unsere Notfälle (bzw Notfelle)
betreuen. Viel Arbeit wartet auf die beiden.
Mindestens zwei Wochen werde ich nicht erreichbar sein. Ich möchte mich hiermit
bei vielen Menschen entschuldigen weil ich mich nicht melden konnte. SORRY.
Es war einfach zu viel in den letzten zwei Wochen. Daher muss ich auch diesen Artikel
Nachts schreiben ( es ist jetzt 2.34 Uhr).
Ich kann immer nur aufs neue betonen, dass wir alle unser Bestes geben.
Ehrenamtlich arbeiten wir hier, an diesem Projekt, mehr als in unseren Berufen.
Ich möchte mich hiermit auch ausdrücklich bei Herrn Michael Büter bedanken.
Der Malermeiser ist ein allein erziehender Vater von zwei wunderbaren Kindern und
führt einen Handwerksbetrieb. Danke, lieber Michael, dass du den Pferden stets hilfst

und nun auch noch 16 Tage deiner kostbaren Zeit opferst.  

Bild oben: Dr Ursache verteilt Sachspenden


Bild oben: für so einige Ponys können unsere
Thermodecken lebenswichtig werden


Bild oben: Dr. Alexander impft ein Pferd.
Auch er gehört nun zu 100 % zu Equiwent.


Bild oben: die Stute hatte sich das Bein hinten links
gebrochen. Dr Ursache hat sie eingeschläfert.
Der Tot wäre ohne Equiwent grausam gewesen.


Bild oben: Equiwent ist mehr als nur kostenlose Medizin für
Mensch und Tier.

Nachhaltige Hilfe , direkt vor Ort, ist stets besser als alles andere.
Deutschland, nein ganz Europa, sollte
mehr „vor Ort“ helfen. Die BRD kann nicht das gesamte Elend auf
dieser Welt schlucken. Aber ich bin nur ein kleiner Hufschmied und kein
Politiker. Aber wenn man nur einen begrenzten finanziellen Rahmen hat,
so muss man wohl effiziente Entscheidungen finden, für Verrücktheiten
haben wir kein Geld…

Bild oben: Typische, alltägliche Verletzung.
Was würden die Tiere nur ohne uns machen?

Liebe Freunde, Fördermitglieder und Paten , Sachspender und Sponsoren,
die Klinik in Sucueva geht nun ins Rennen. Stationäre sowie
ambulante Versorgungen der medizinischen Notfälle werden nun
möglich sein.
Ich danke all den lieben netten Menschen welche fortlaufend dieses Projekt
unterstützen ohne ein Dankeschön zu fordern.
DANKE an über 1000 Menschen da draußen!!!
Wir alle, Sie und das Team Equiwent, handeln für die Tiere.
Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team
( Sandra Raabe, Tiffany Hild, Michael Büter, Thoms Myrcik, Bernd Bradatsch, Waldemar Pfeiff,
Dr.Jürgen Bartz, Dr. Christian Rehage, Margret Astfalk, Dr. Alexander, Dr Ursache  und viele
weitere Menschen welche an unserer Seite kämpfen) 

5 und 6 September 2015. Das „Vereinswochenende“

 

Liebe Freunde,
was für ein Wochenende! Künftig veranstaltet EQUIWENT drei mal im Jahr ein Vereinswochenende. Jeweils das erste Wochenende im März, September, Dezember ab 12.00 Uhr. Fördermitglieder können dann ein paar Worte mit dem Team von Equiwent wechseln und zudem läuft zeitgleich ein gigantischer Trödelmarkt für Reitsportartikel. Der Erlös fließt natürlich zu 100% in das Projekt. Der Gesamterlös (Spenden und Verkauf) belief sich auf über dreizehntausend Euro an diesem Wochenende. Wir alle waren von diesem Erfolg überwältigt.  Ein dickes Dankeschön an alle ehrenamtliche Helfer welche diesen Erfolg erst ermöglicht haben.


Bild oben: sogar neue Mitglieder konnten wir gewinnen. DANKE!!


Bild oben: so sah ein Blick in unsere Halle aus.

Bild oben: Dieser Mann hat seine Traumkappe gefunden!

Bild oben: Annemarie & Franz Hilz waren extra aus Bayern angereist um
ihre selbstgemachten Delikatessen für die Pferde zu verkaufen. Die Familie
Hilz ist geschlossen Mitglied bei Equiwent. Sie unterstützen uns schon
sooo lange, DANKE!

Bild oben: Hufschmied Thomas Myrcik (hier mit Familie) sorgte stets
für frischen Kaffee und Kuchen. Danke Thomas ! Und DANKE an all die
lieben Kuchenspender!

Bild oben: Steffi Thies war die Vereinskassiererin, das ganze Wochenende!
Danke!

Bild oben: Melanie Hessenkämper ist schon lange ein Mitglied bei Equiwent.
Die Unternehmerin und Mutter nahm sich das ganze Wochenende Zeit für
den Verein! DANKE!

Besonders freuten wir uns über Fördermitglieder welche zu uns kamen.
Aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und natürlich der ganzen BRD!
Oben finden sie unkommentierte Bilder von diesem gelungenen Wochenende!
Es danken ganz herzlich Sandra, Markus und Tiffany

August 2015

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Viel Heiß!
So ist das Wetter in Rumänien. Unerträgliche Temperaturen beanspruchen die Pferde, die Menschen und auch unser Material.

Unsere Ärzte müssen die Medikamente in Kühltaschen transportieren.

Bild oben: irgendwo in Nordostrumänien. Dr. Alexander musste

erst einmal den Besitzer dieser entlaufenen Pferdchen suchen.
Der Zaun war defekt. Alle Pferde waren wohl auf.

Die Ärzte und Schmiede geben ihr bestes. Bereits um 5.00 Uhr morgens beginnt der Arbeitstag.
Ab 13.00 Uhr ist es nicht mehr auszuhalten. Abends, so ab 19.00 Uhr, wird es wieder besser.

Bild oben: Dr.Ursache entwurmt ein Pferd.


Bild oben: Was denken sie bei diesem Bild? etwas schlimmes?
Nein, das Pferdchen macht nur ein Mittagsschläfchen!

Die nächste große Tour findet im September statt.
Ich danke allen Menschen welche uns unterstützen!

Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team

Reitsport-Trödel und Hoftag

Liebe Freunde von Equiwent!

Am ersten Wochenende im September ist ein offenes Wochenende bei Equiwent!
Ein großer Reitsporttrödelmarkt mit neuer und gebrauchter Ware findet am Samstag und Sonntag (5.09 & 6.09) , in der Zeit von 11.00 – 19.00 Uhr statt.
Viele tausend Artikel werden im Innen- und Außenbereich präsentiert. Über 100 gebrauchte Sättel, darunter 34 Top-Markensättel wie zB Passier Stübben und Co..

20 % Rabatt für alle lieben Menschen welche ein Geschenk für die rumänischen Pferde mitbringen (Halfter, Gebisse, Trensen usw.. im guten Zustand)

Das gesamte Team Equiwent würde sich auch über den Besuch von Fördermitgliedern freuen. 

Natürlich gibt es Kaffee und Kuchen! 

Der Erlös fließt (wie immer) zu 100% in das Hilfsprojekt für die osteuropäischen Arbeitspferde.
Das gesamte Team Equiwent freut sich auf ihren Besuch!!!!

Juli 2015

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Liebe Freunde,

in Rumänien wie auch in Deutschland arbeiten die Pferderetter von Equiwent auf Hochtouren.
Dr Ursache ist jeden Tag mit seiner mobilen Tierarztpraxis unterwegs um den Arbeitspferdchen zu helfen.
Dr Alexander arbeitet zudem auch noch am Aufbau unserer neuen Tierklinik. Die offizielle Eröffnung wird im Oktober sein.
Das Wetter ist täglich unerträglich heiß in Ostrumänien. Vor weinigen Tagen konnten wir selbst am eigenen Leibe verspüren wie schrecklich die drastischen Temperaturen, von 38°C und mehr, für uns sind. 


Bild oben: täglich müssen die Arbeitspferdchen Schwerstarbeit verrichten. 

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen! Die Tiere brauchen unsere Hilfe und wir dürfen nicht schlapp machen.
Ich werde Ende Juli , im August und letztendlich im Oktober in Ostrumänien sein. Der Aufbau der Tierklinik verlangt besonderen Einsatz von uns allen. Wir fallen Abends müde in Bett und müssen morgens um 5.00 Uhr bereits an den ersten Stallungen auftauchen um unser tägliches Arbeitspensum zu bewältigen.  Ich danke allen Menschen welche dieses großartige Projekt unterstützen. Eine neue Zeitschrift wird ende des Jahres erscheinen und allen lieben Förderern automatisch zugeschickt werden.

Bild oben: Unsere Ärzte entwurmen jeden Tag Pferde in Rumänien.

Bild oben: Pferd mit einer Augenentzündung, welch ein Glück das unsere Ärzte helfen können!

Besonders aggressiv sind derzeit die Parasiten in Rumänien. Mücken, Stechfliegen usw attackieren täglich die Pferde. Schreckliche Wunden und Augenentzündungen sind die Folge. Unsere Ärzte haben hierfür besondere Medikamente welche die Schädlinge fern halten.

Bild oben: Pferde welche überempfindlich auf Insektenstiche reagieren werden mit Fliegendecken ausgestattet.

Bild oben: Die „Equiwent-Ärzte“ behandeln täglich bis zu 40 Pferde pro Team!

Diese großartige Hilfe verdanken die Pferde in Ostrumänien vielen lieben Menschen in Deutschland und auch teilweise aus unseren Nachbarländern. Wir wachsen ständig im Bereich der Fördermitglieder, das ist großartig.
Herzlichst, ihr Markus Raabe und Team

Juni 2015

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Liebe Freunde,
wie immer gibt es Gutes und Schlechtes zu berichten.
Zunächst die guten Dinge!
Ich fange mit den guten Neuigkeiten an. Im Mai haben wir 8 neue Fördermitglieder erhalten, einen neuen Sponsor und auch einige Sonderspenden für den Bau unserer Klinik in Ostrumänien. Die neuen Fördermitglieder werden ihre Namen bald auf unserer Liste hier auf dieser Homepage finden. Ich danke für das Vertrauen und sage : „Herzlich Willkommen“!
Die Namen der Spender für die „Extraspenden“ (für die Klinik) werden auf dieser HP unter der „Klinik“ aufgelistet, vielen Dank euch allen.
Es bleibt also anzumerken, dass es wirklich gut läuft. Unsere beiden Tierärzte in Rumänien (Dr.Ursache & Dr.Alexander) sind täglich mit den Autos unterwegs und verarzten die Arbeitspferde und natürlich auch andere Geschöpfe. Die kostenlosen medizinische Versorgung durch Equiwent ist in Rumänien fast jedem Pferdebesitzer bekannt.

Bild oben: Dr.Alexander ist mehr als nur ein Tierarzt. 
                       Bei jeden seiner Einsätze versucht er die Menschen im
                      Umgang mit ihren Tieren zu schulen, oft gelingt das auch.

Neben unseren zwei mobilen Tierarztpraxen, den mobilen Hufbeschlagteams und dem Hilfsprogramm für die Kinder (Dr.Ursache) bauen wir ja nun auch eine Klinik auf. Diese stationäre Anlaufstelle für Tierbesitzer und auch herrenlose Pferde wird sicher eine gewichtige Rolle im Leben der dortigen Arbeitspferde spielen.
„Equiwent-Schmiede ohne Grenze e.V.“  ist ja nun eine relativ junge Organisation. Eigentlich sind wir ja erst seit 2009 so richtig auf der Bühne. Ich möchte aber dennoch auf die bemerkenswerte  Entwicklung  dieser Organisation aufmerksam machen.
Equiwent ist ohne Verwaltungskosten- ohne Werbung- ohne E-Mail-Terror (bitte spenden sie doch noch mehr…) so groß geworden. Das liegt an dem Konzept. Natürlich haben wir auch ab und zu einmal irgend welche Personen die herummeckern weil wir keine Kalender verschenken oder nicht immer innerhalb von wenigen Stunden zurück rufen können.  Aber zu 99,99 % schätzen und unterstützen uns die Menschen weil wir so zielgerichtet mit den Spendengeldern arbeiten.


2 Bilder oben: Unsere Schmiede beschlagen ausgesuchte Pferde mit kostenlosen Spezialbeschlägen aus Deutschland.
Dieses teure und aufwendige Geschenk gibt es als Belohnung für gut umgesetzte Vorgaben.
Das bedeutet, die Besitzer haben sich gut um ihre Pferde gekümmert (putzen, füttern usw..)
Sie sehen auf diesen Bildern also die Früchte unserer Arbeit. 

Die Kosten, welche für einen fachgerechten Belohnungs-Hufbeschlag entstehen, liegen bei ca 40.00 Euro pro Pferd. Können sie sich vorstellen wie sehr wir auf ihre finanzielle Unterstützung angewiesen sind um all die Pferdchen fachgerecht zu besohlen?
Aber nicht nur die „Belohnung“ ist unser Rezept um langfristig die Köpfe der Menschen zu verändern. Wir arbeiten täglich mit den Kindern der dortigen Regionen. Wir binden sie mit ins Geschehen ein. Es sind nicht nur die Kinder aus unseren Adoptionsgruppen, nein auch ganz normale Kinder welche uns über den Weg laufen werden in die medizinische Behandlung der Pferde mit einbezogen.

Bild oben: unser Tierarzt Dr.Ursache mit ein paar Kindern aus dem Equiwent- Adoptionsprogramm, 
                        diese Kinder werden die Generation sein welche Rumänien wirklich verändern kann.
                       Danke, ihr Förderer von Equiwent.


 Bild oben: ein gutes oder ein schlechtes Bild?  Es ist beides! 
          Schlecht ist das Dr.Ursache das Pferd  „Tinca“ erlösen musste. Ein Darmverschluss!
         Was ich gutes an diesem Bild sehe?
          – ein Tierarzt war zur Stelle und konnte die Todesqual beenden
          – das Pferd war in einem liebevollem Zuhause
         – die Menschen (Bild) nehmen Abschied, sie trauern!


Bild oben: Jeden einzelnen Tag sind die Ärzte und Schmiede von Equiwent im Einsatz. 
                   Equiwent ist nicht nur der medizinische Versorgungspartner der Pferde, wir sind auch ihre Anwälte.

Bild oben: Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist bekommt eine kostenlose medizinische Betreuung für sein Pferd:
Ob nun eine Wurmkur oder eine Behandlung, niemand wird abgewiesen.
Nur die begehrten Hufbeschäge muss man sich verdienen, durch gute Pflege des eigenen Pferdes!

Es gibt also viele gute Neuigkeiten. Ich sitze hier an meinem Schreibtisch und möchte wirklich ein so dickes und fettes Dankeschön an alle lieben Mitglieder dieses Vereines herausschreien. Ohne die Fördermitglieder (auch Paten) und Sponsoren würde nichts laufen. DANKE!!

Nun zum den schlechten Neuigkeiten

Schon oft haben wir schreckliche Bilder veröffentlicht. Meistens versuchen wir aber darauf zu verzichten um nicht als populistisch zu gelten. Aber sollen wir immer auf Bilder verzichten um uns eine bessere Realität vorzuspielen?
Wir Menschen sind grausam. In Stierkampfarenen bejubeln wir das Massaker wie zu Cäsars Zeiten. Wir stopfen uns mit billigstem Fleisch voll obwohl wir genau über das Martyrium in der Massentierhaltung (und auch Massenschlachtung) bescheid wissen.
Ja, und manchmal quälen und verstümmeln wir Tiere um unsere Feinde zu demütigen. In Deutschland werden immer mehr Stuten an den Genitalien verstümmelt, Pferde werden aufgeschlitzt.
Die Fantasie setzt unseren Perversionen keine Grenzen. Entführer verbuddeln Kinder bei lebendigem Leib, der Polizeibeamte darf den Täter nicht ausquetschen.
Unsere Welt ist verrückt.
Das folgende Bild wollten wir eigentlich nicht veröffentlichen. Aber ich entschließe mich trotzdem dazu, denn eigentlich zeigt dieses Bild nur das Spiegelbild der menschlichen Seele.
Unser Tierarzt konnte nur noch den Tod des Pferdes feststellen, ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Offensichtlich ging es um einen Streit zwischen Nachbarn. Unser Tierarzt konnte mir bisher nur einen schrecklichen Tod in diesem „Grab“ bescheinigen. Wenn ich Neuigkeiten erfahre werde ich diese mitteilen.
Schon oft haben wir erlebt das Menschen sich an die Pferde des gehassten Nachbarn vergreifen, bisher kannten wir ausgestochene Augen, abgeschnittene Zungen, ausgeschlagene Zähne und abgetrennte Ohren, auch wurden Pferde schon mit Benzin übergossen und angezündet. Aber hierbei handelt es sich um durchgeknallte Einzeltäter wie sie auch in Deutschland vorkommen.
Ich danke allen Menschen welche uns unterstützen.
Herzlichst, ihr Markus Raabe

Bild oben: auch für uns unfassbar

Mai 2015

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Liebe Freunde!

Wenn sie dies lesen, dann bin ich bereits im tiefsten osteuropäischen Raum angelangt.
Wir hatten wirklich viel Stress die letzten Tage. Der 1.Mai war für viele  Menschen ein Tag der Erholung in Deutschland, wir mussten durchgehend Arbeiten. Feiertage und Sonntage sind für uns gewöhnliche Tage an dem uns die Pferde brauchen.


Bild: Dr.Ursache und 2 unserer „Schützlinge“

Nur mit viel Stress konnten wir  diese Reise organisieren. Ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei meiner ganzen Familie und Frau Tiffany Hild bedanken. Alle hatten in den letzten Tagen wenig schlaf. Die Arbeit hatte uns fest im Griff. Der Charite-Shop war geöffnet und am ersten Mai haben wir von Morgens bis Nachts Pferdebesitzer in unserer Schmiede bedient. Außerdem hatten wir zahlreiche Tierschutzeinsätze in Deutschland. Mein Anrufbeantworter verzeichnete viele Anrufe als ich Nachts das Büro betrat.
Aber auch in Zukunft werden wir auf eine Bürokraft verzichten damit auch weiterhin das Geld dort ankommt wo es hin gehört, zu den hilfsbedürftigen Pferden! Vermutlich ist unsere Politik auch der Grund warum wir 42 neue Fördermitglieder in den ersten vier Monaten 2015 begrüßen durften.
Wir sind die welche Arbeiten, zum Quatschen gibt es andere Organisationen!

Da wir uns tagtäglich als Anwälte für die Tiere verstehen müssen die Fragen und Antworten am Telefon warten bis ich aus Rumänien zurück bin.

Bild: Dieser junge Mann freut sich besonders über unsere Hilfe.
          Auch er besucht die Schule, keine Selbstverständlichkeit!

Ich habe große Mengen an Medikamente im Gepäck. Dr Ursache (Station Iasi) und Dr.Alexander (Station Sucueva)
können sich über große Mengen an Schmerzmittel, Antibiotika, Verbandszeug, Wundsalben, Ausrüstungsgegenstände und Wurmkuren freuen. Eine große Entwurmung der Pferdebestände wird in den nächsten Wochen das Tagesgeschehen bestimmen.


Bild: umsorgte Pferde der Equiwent-Station, wir haben
viel erreicht in den letzten Jahren! Danke liebe Förderer!!

Wenn die Technik es mir ermöglicht werde ich versuchen noch mehr Bilder dieser Reise unter „Raabes-Tagebuch“ zu veröffentlichen.
Leider ist das manchmal schwierig , hier in Ostrumänien.

Bild: Einer unserer Hufschmiede bringt die Hufe dieses Pferdes in Ordnung.
          Das Pferde wurde gut gefüttert, der Besitzer hat sich unsere Unterstützung verdient.

Lieber Förderer, ich bedanke mich bei allen Menschen welche uns den Rücken stärken !
Herzlichst, ihr Markus Raabe

April 2015

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Liebe Freunde,
der April ist auch in Rumänien schön, ich meine das Wetter. Unsere beiden Stationsärzte Dr. Alexander und Dr. Ursache sind natürlich jeden Tag unterwegs.
Die Frühjahresentwurmung ist ebenso wichtig wie die tägliche Wundversorgung.  Im Mai werde ich alleine die beiden Stationen aufsuchen und mit wichtigen Medikamenten beliefern. Außerdem geht es um den Aufbau der stationären Pferdeklinik.
Für die Reisekosten wäre ich über eine kleine Sonderspende dankbar.

Bild oben. Das Pferde hat eine schwere Stichverletzung (Unfall an einer fremden Kutsche) erlitten.
Ohne unsere Hilfe könnte das schnell bitter werden.

Bild oben: Dr Ursache behandelt die Wunde und verabreicht Penicillin

Täglich könnte ich viele unschöne Bilder einstellen und auf die „Tränendrüse“ drücken. Aber auch gut Beispiele müssen gezeigt werden.
Es folgt nun ein Bild welches mich sehr gefreut hat. Ich kenne den Besitzer und ich kenne seine alte Einstellung. Ich weiß was für ein Sinneswandel bei diesem Mann erfolgt ist um seine Tiere so gut „im Schuss“ zu bekommen. Die guten Ergebnisse haben wir nicht durch  Beleidigungen oder Verachtung erzielt, sondern mit unserem Belohnungssystem und Emphatie erreicht. Nachhaltig etwas wirklich zu verbessern bedeutet auch auf die (wirksame) populistische Darstellung zu verzichten.

Bild oben: Eine Belohnung für den Besitzer und sein Pferd.
                   Wegen guter Pflege und Sorgfalt wurde eine neue Trense,
                  ein Halfter und eine neue Decke ausgeteilt. Wir freuen uns sehr!!


Bild oben: viele Kinder sind noch immer auf Equiwent angewiesen. Die „offiziell Pflegebedürftigen“
hat der Staat mitlerweile selbst übernommen

Ob nun für Kinder oder für die Arbeitspferde in Rumänien, Equiwent bleibt ein verlässlicher Fels in der stürmischen Brandung von Hunger und Armut.
Ich danke allen unseren Helfern, ob Sachspender oder Finanzspender, ohne ihre Unterstützung (immer und immer wieder) wäre dies alles nicht möglich.

Herzlichst, ihr Markus Raabe

März 2015

Liebe Freunde,

es ist viel passiert im März. Die Tour welche ich gemeinsam mit Tiffany Hild nach Rumänien getätigt hatte ist gut verlaufen. Teilweise hatten wir noch Schnee. Großartige Sachspenden, viele Medikamente und die wichtigen Hufeisen sind unbeschadet bei Herrn Dr.Ursache in seiner Station angekommen. Ca 100 km von Dr.Ursaches Station liegt die Stadt Suceava , dort haben wir eine weitere Station unter der Leitung des Tierarztes Dr.med.vet Alexander eröffnen können.
Dr. Alexander ist nun ein fester Bestandteil von Equiwent und wird mit uns gemeinsam eine bessere Zukunft für die rumänischen Arbeitspferde gestalten. Ich danke allen Unterstützern an dieser Stelle. Ohne die großartige Hilfe der vielen Förderer wären uns die Hände gebunden. Bitte sehen sie sich nun einige Bilder an welche ich kommentiert habe.

Herzlichst, ihr Markus Raabe

Februar 2015, wenig Schnee aber viel Kälte..

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Der Jahreszeit entsprechend gibt es nicht so viel Schnee wie letztes Jahr. Dafür ist die eisige Kälte und der scharfe Wind um so gewaltiger.
Unser Team ist unermüdlich im Einsatz und arbeitet täglich in Rumänien sowie in Deutschland. Wundversorgungen und das verteilen von Sachgütern (Pferdedecken) steht derzeit an oberster Stelle.

Es wir viele Veränderungen  bei Equiwent geben.  Das Jahr 2015 wird ein verstärktes Jahr für die Pferde. Das Hilfsprojekt für die Menschen wird zurück gefahren da der rumänische Staat immer mehr Sozialarbeit übernimmt (Gott sei Dank!!)  Hierzu werde ich noch gesondert Stellung beziehen, noch im Februar werde ich unter „Raabes Tagebuch“ das weitere Vorgehen mit dem Familienprogramm vorstellen.
Im März 2015 werden wir mit einem weiteren Tierarzt in Ostrumänien verhandeln. Bei positivem Verhandlungsverlauf werden wir somit eine weitere Station in Ostrumänien aufbauen.
Außerdem ist Equiwent nun auch offiziell auf Fuerteventura tätig und wird dort nachhaltig Tätig werden. Gemeinsam, mit einer einheimischen (deutsche Auswanderin) Tierschützerin, werden wir die orthopädische und medizinische Versorgung für die Pferde auf die Canararischen Inseln transportieren. Auch dieses neue Projekt werde ich ihnen in den nächsten Wochen vorstellen. Ich freue mich sehr, dass wir 2015 unsere Hilfe für bedürftige Pferde weiter ausbauen können.
Wir wachsen ständig, meine lieben Förderer, weil sie uns wachsen lassen.
DANKE an alle lieben Unterstützer von Equiwent!
Herzlichst, Markus Raabe und Team

Januar 2015

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Liebe Förderer von „Equiwent-Schmiede ohne Grenzen“,

der Januar ist nun schon 2 Wochen alt und sie hatten bisher nicht viel von uns gehört. Natürlich gibt es täglich Neuigkeiten. Dr.Ursache kämpft jeden Tag mit seiner mobilen Tierarztpraxis für das Wohlergehen der ostrumänischen Arbeitspferde, es ist wirklich kalt in Nordostrumänien, teilweise bis zu unter minus 22°C. Die ersten vier Monate in einem neuen Jahr sind immer die schlimmsten für uns. Es wird um 16.00 Uhr dunkel in Rumänien und es mangelt extrem an Futter für die Pferde. Leider sind in den Monaten nach Weihnachten auch die Spenden stets rückläufig. Ich danke allen Menschen welche uns dennoch unterstützen um die zahlreichen Pferde durch den harten Winter zu bekommen. Wir hier in Deutschland sind wir im Januar derzeit täglich im Tierschutzauftrag unterwegs. Unsere Station in Harsewinkel ist nicht mehr aufnahmefähig. Derzeit haben wir Pferde aufgenommen welche ohne unsere Hilfe keine Chance mehr gehabt hätten.
Danke meine Freunde für die Treue!
Euer Markus Raabe und Team

Der Alltagäliche Horror

Gestern, am 6.12.14, erhielt ich von Dr Ursache gegen 23.00 Uhrt eine Mail. 
Es ging um die Stute Sura welche schwer krank sei. Sie sei stark abgemagert und völlig erschöpft. Er kann sich den Krankheitsverlauf nicht erklären da sich die Besitzer gut kümmern würden, so Dr.Ursache.

Ich sah mir die Bilder an und dachte „Oh Je“ das sieht nicht gut aus. Vermutlich ist es die infektiöse Anämie oder etwas anderes schlimmes.

Heute Morgen um 5.30 Uhr erhielt ich eine zweite Mail.  Dr. Ursache hat die Stute von ihrem  Leiden befreit. Unser Team hat nun „das Erbe“ zu verwalten. Ein Fohlen, ohne Stute, durch den ostrumänischen Winter zu bekommen ist nicht wirklich ein Kinderspiel.

Leider ist das in Ostrumänien keine besondere Situation für das Team Equiwent. Wir euthaniseren, in aussichtslosen Fällen, Tiere.  Aber mit einem Fohlen dabei sieht die Sache schon anders aus.


Bild oben. 7.Dezember 2014. Die Stue SURA ist tot. Das Fohlen nimmt Abschied.


Bild oben. In der Nacht vom 6 zum 7.12 erlöste unser Stationsarzt die Stute von ihrem Leiden. Die ganze Familie war auf den Beinen um sich zu verabschieden. Nun werden wir uns auf das Fohlen konzentrieren.

 

Ich möchte mich bei allen Vereinsunterstützern bedanken. 2014 war ein erfolgreiches Jahr für die Equiwent-Organisation. Menschliches und tierisches Elend konnten wir gemeinsam bekämpfen. Ich danke vor allen den Förderern welche nicht dauernd auf ein schriftliches „Dankeschön“ von mir bestehen.    NICHT  LABERN SONDERN MACHEN!    das ist das Motto!   M.R. und Team

5.Dezember 2014 / Rückkehr

Liebe Freunde,
wir sind am 5.12.14 gesund aus Ostrumänien zurück gekehrt. Ca 4 Tonnen Waren konnten wir sicher zu unserer Station bringen.
Viele wichtige Medikamente, dringend benötigte Hufeisen und die großartigen Weihnachtsgeschenke unserer lieben Vereinsfreunde. Bitte haben sie Verständnis, dass wir erst Ende Dezember die schönen Bilder erhalten werden wenn die Kinder pünktlich zu Weihnachten ihre Sachen erhalten. Ich kann aber jetzt schon einmal versichern das wirklich alles angekommen ist. Wir waren überrascht wie viele Menschen uns unterstützt haben. Neu dabei waren dieses Jahr erstmalig die liebe Kundschaft des Hufschmiedes Bernd Bradatsch, der Reitverein Volmarstein, die Reitanlage Sebbel in Lüdinghausen und die lieben Schüler der 7b. Vielleicht sendet die Lehrerin mir ja noch die Anschrift der Schule und ein schönes Foto der Klasse 7 zu?
Ohne die großartige finanzielle Unterstützung (speziell für das Weihnachtsprojekt) einiger Fördermitglieder und Paten hätten wir dieses Jahr erst gar nicht die wichtigen Dinge nach Rumänien schaffen können. Ich danke allen Menschen welche uns auf irgend eine Weise unterstützen. DANKE!!!

Bild oben: Dezember 14  , Dr Ursache erklärt den Kindern genau wie sie auf das Fohlen aufpassen müssen


Bild oben: Der Anhänger und der Bus waren voll gestopft bis in den letzen Winkel


Bild oben: Na, erkennt da jemand seine Pakete wieder? Bei EQUIWENT kommt alles an!!

 

100 % für die Pferde 2015

Nach unserer Rückkehr erwartete mich ein dicker Haufen auf dem Schreibtisch, ca 200 Mails, 90 Briefe, 16 Faxe und 76 Nachrichten auf dem AB. Es sind 23 neue Fördermitglieder im November 2014 hinzu gekommen und ein Fördermitglied hat uns  gekündigt, leider. Wir wachsen in einer hohen Geschwindigkeit. DANKE!!  Immer mehr Menschen in Deutschland sind von unsererm Konzept begeistert.

2015 wird für den Equiwent e.V. das Jahr des Pferdes. Wir werden keine Interviews geben, wir werden keine Kamerateams mitnehmen. Wir möchten die orthopädische Versorgung der Pferde weiter ausbauen und werden keine Energie in Werbung oder anderer Öffentlichkeitsarbeit verschwenden.


Bild oben: Dezember 2014, Team Equiwent kontrolliert ein Pferdegespann

 


Bild oben: Dezember 2014, Dr Ursache , Markus Raabe und Tiffany Hild im Einsatz.

 

Wir werden nach Weihnachten noch weitere schöne Bilder einstellen. Da wir (Tiffany Hild und Markus Raabe) bereits schon wieder im Auslandseinsatz bis zum 18.12.14 sind, bitte ich um Entschuldigung für unerledigte Büroarbeiten. Ich werde selbstverständlich alle gewünschen Spendenquittungen in den nächsten 2 Wochen ausstellen. Da ich stets Nachts die Büroarbeit ehrenamtlich vollbringe, bitte ich ihre Nachrichten per Mail zu verfassen oder kurze Angaben auf AB zu sprechen.Ich bitte auch um Verständnis, dass ich Paten, Fördermitglieder, Sponsoren und Sachspendern den Vorrang gebe bei der Beantwortung von Fragen. Derzeit kommen wieder unzählige E-Mails welche mich täglich viele Stunden aufhalen würden ( bei Beantwortung) .
Auf Mails wie zB.: Ich habe gesehen das sie mit „Pferde“ machen, bitte bringen sie uns doch mal zwei süße Fohlen für unseren Garten mit…“
Ich beantworte solche Sachen erst gar nicht mehr, sorry.
Derzeit bitte nicht mehr Nachts anrufen da auch meine Kinder stets davon wach werden.

Auch dieses Weihnachtsfest versenden wir keine Kalender, Kugelschreiber, Postkarten oder anderen Mist.
100% für das Projekt, so war es 2014 und so bleibt es  auch 2015! 

Ich wünsche ihnen eine ruhige Jahresendzeit und die Gabe die wichtigen Dinge erkennen zu können.

       Herzlichst, ihr Markus Raabe
und das gesamte Team
Equiwent- Schmiede ohne Grenzen e.V.“

 

 

 

November / Dezember

Liebe Pferdefreunde,

die neue Zeitschrift ist bereits bei unseren Vereinsförderen eingetroffen. Die Resonanz war überwältigend positiv. 22 Zeitschriften sind zu uns zurück gekommen da sich die Adresse der Empfänger geändert hatte. Wenn auch sie keine Zeitschrift erhalten haben senden sie uns bitte eine Mail. Lediglich ein Fördermitglied hatte bedenken wegen zu viel „Markus Raabe, zu unstrukturiert und zu viel böse Bilder“ angemeldet. Ich werde die Kritik zu meiner Kenntnis nehmen und dazu Stellung beziehen wenn der  größte Stress Ende Januar 2015 vorbei ist. Bis dahin müssen wir uns auf unsere Arbeit vor Ort konzentrieren und uns um die Schutzbefohlenen kümmern.


Bild: Täglich werden hilfsbedürftige Pferde verarztet

Am 24.11.14 werde ich gemeinsam mit Frau Tiffany Hild für 12 Tage nach Ostrumänien  fahren. Wir werden unseren Tierarzt Dr Ursache, unsere Sozialarbeiterin Ecaterina Bodusca und unseren Hufbeschlagschmied Petrika Bodusca mit den wichtigen Medikamenten, Hubeschlägen (für das Belohnungsprogramm- für gute Pflege) und hochwertigen Sachgütern (für die Pferde) beliefern,  dort mit unseren Team arbeiten und auch schon die Weihnachtsgeschenke für unsere Pflegekinder überbringen. Ich kann mich nur herzlichst für die großartige Hilfe der Sach- und Geldspender bedanken. Alles wird natürlich ankommen, wie immer. Später werden sie schöne Bilder im Tagebuch sehen können.  Derzeit fällt das Thermometer in Ostrumänien schon gewaltig tief. Ich freue mich sehr wieder große Mengen an Antibiotikum, Entzündungshemmern und Wurmkuren an unserem ungarischen Stützpunkt aufnehmen zu können. Selbstverständlich werden wir auch wieder viele Tonnen an warmen Thermodecken und Halftern dabei haben.


Bild: Pferde müssen regelmäßig entwurmt werden.
Unser Hufschmied (Bild) und unser Tierarzt praktizieren das 365 Tage im Jahr.

Da durch das bundesweite erscheinen der neuen Zeitschrift  das Thema „Pferdelend in Europa“ neu entfacht wurde, trifft täglich eine Flut von EMails bei uns ein. Ich schaffe es derzeit nicht alles zu beantworten und bitte um Verständnis, dass ich Mitglieder bevorzugt behandeln muss. Täglich erreichen uns Fragen von lieben Menschen welche bereits vielfach hier beantwortet wurden. Da wir auch künftig kein Spendengeld für eine Bürokraft inverstieren werden, bitte ich die langen Wartezeiten auf eine Antwort zu entschuldigen. Unter „FAQ`s“  und unter „Sachspenden“ sowie unter „Über Uns“ sind bereits 90% der täglichen Anfragen ausgiebig beantwortet. 

Bild: Team Equiwent in Ostrumänien bei der täglichen Arbeit
mit vielen Pflegebedürftigen Menschen.

Weihnachten steht vor der Tür!
Auch dieses Jahr werden, wie immer, keine Weihnachtskarten oder Kalender verschicken. Die eingesparten Kosten werden dieses Jahr unseren pflegebedürftigen Menschen zu Gute kommen. Obst, in großen Mengen, wird auf den Tisch geliefert! Sicherlich haben alle Mitglieder Verständnis dafür.
Wir würden uns  sehr für ein wenig Hilfe bei den erheblichen Reisekosten freuen.
Aktuelles werden sie im Dezember im „Raabes Tagebuch“ finden.

Herzlichst, Markus Raabe und das großartigste Team der Welt!

EMail Konto mißbraucht ab 20.10.14

Liebe Freunde,

derzeit hat leider jemand mein E-Mailkonto geknackt und verschickt Müll (Spams).

Bitte sofort löschen, nicht öffnen!!

Ich verschicke grundsätzlich niemals irgend welche Mails um auf Produkte oder sonstigen hinzuweisen.
Wir zählen zu den Organisatione welche niemals Spender oder Freunde einfach so anmailen, nicht für „Spendenaufrufe“ und auch nicht um „Guten Tag“ zu sagen.

Eigentlich antworte ich immer nur auf ihre Anfragen.

Außerdem ist auch immer die gesamte Vereinsadresse und der Briefkopf incl. Kontodaten dabei wenn ich selbst etwas versende. Sollten sie also in den letzten Tagen „Post“ von „Markus Raabe“  bekommen haben, so löschen sie es bitte.

Herzlichst, ihr Markus Raabe

Liebe Freunde,

es ist soweit, die neue Zeitschrift geht in Druck! Lange hat es gedauert. Sicherlich werden sie das neue Vereinsmagazin, mit seinen 80 Seiten, lieben.
Die letzen Wochen war es eine harte Arbeit für mich und meinen Sohn. Viele Nächte und Tage haben wir daran gearbeitet. Das umfassende Magazin erreich eine Auflage von 20000 in diesem Jahr. Ein großer Nachdruck erfolgt dann im Januar 2015. Wir haben viel Kraft investiert um eine große Zahl von Lesern zu erreichen. Wie immer ist diese Zeitschrift nicht aus Spendengeld finanziert.  Bis zum 25  Oktober wird das Magazin unseren Freunden, per Post, zugestellt. Außerdem haben wir nun eine Möglichkeit für eine bundesweite Verteilung gefunden um auch Menschen zu erreichen welche uns nicht kennen.
Ich freue mich auf ihre Resonanz. 

In Rumänien ist es kalt geworden, sehr kalt. Viele kranke Menschen (meist sehr alte Menschen) haben kein Brennholz, sie frieren. Unser Hufschmied sägt täglich, nach getaner Arbeit, Holz für die bedürftgen unserer Adoptionsgruppe.

Ende September sind bereits weitere Hilfsgüter für die Pferde und für unsere Kindergruppe , in Ostrumänien, eingetroffen.
Am 15 Oktober wird bereits die große Hilfslieferung durch uns nach Ostrumänien gebracht. Viele wichtige Medikamente für die Pferde und wichtige Winterdecken für die Vierbeiner sind an Bord. Selbstverständlich sind auch auch weitere Hilfsgüter für Ecaterins Gruppe dabei. Bereits im Dezember werden Tiffany und ich erneut aufbrechen um dringenst benötigte Hilfsgüter zu übergeben. Auch an unseren Tierarzt konnten wieder viele wichtige Medikamente übergeben werden

September 2014 in Saft und Kraft

Liebe Freunde,

es wird wirklich rund um die Uhr gearbeitet. Täglich neue Sorgen , aber das ist nicht immer schlecht, denn die Sorgen halten uns wach.
Auch Stress kann positiv sein wie Ecaterina erst kürzlich bewies. Denn sie musste neue Sachen für unsere kleinsten der Adoptionsgruppe besorgen. Schuhe , Hosen und die nötigen Schulhefte sollten nun auf ihrer Wunschliste stehen. Denn auch in Ostrumänien sind die Sommerferien zu Ende.  Unser Doctor und der Hufschmied sind dagegen mit anderen Sachen beschäftigt. Die tägliche Versorgung der Arbeitspferde und die wichtige orthopädische Betreuung der Pferdchen ist für die Herren von Equiwent vorrangig, denn auf gerade einmal 100 Menschen (in unserer Adoptinsgruppe) kommen abertausende Arbeitspferde!


Bild: Ostrumänien ist immer noch eine andere Welt- aber es ist unser Europa!

Equiwent Hilfe- Schmiede ohne Grenzen!?  Oft soll ich in wenigen Worten erklären wer wir sind und was wir machen. Das ist sehr schwer, denn wir sind nicht nur irgend ein Verein der ein bisschen mit Tierschutz „macht“ . Nein, ich betrachte Equiwent als Solidargemeinschaft von Menschen für Menschen und von Menschen für Tiere. Was ist unsere größte Motivation? Was treibt uns an ? Wieso reiben wir uns körperlich, seelisch und finanziell auf- und das seit nun 7 Jahren ununterbrochen? Soll ich ihnen und uns selbst meine ehrliche Antwort geben?
„Niemand möchte alleine sein!“  So einfach ist das.   Equiwent ist eine Solidargemeinschaft welche stets dem Schwachen hilft, egal ob Hund, Pferd oder Mensch! Der Mensch ist ein Heerdentier, ebenso wie Pferd und Hund. Es gibt immer Rangstarke und Rangschwache. Rangschwache ärgern sich ständig über die Starken aber letztendlich sind die Schwachen nicht gut überlebensfähig. Equiwent hat die Rolle des Rangstarken übernommen. Mit Höflichkeit und Stärke setzen wir uns stets zielgerichtet die Interessen unserer Schützlinge durch. Schwache und behinderte Menschen werden mit eiserner Faust geschützt ebenso wie die Arbeitspferde der Bauern. Auch in Deutschland musste ich kürzlich für ein Vereinsmitglied tätig werden. Eine alte Dame brauchte Hilfe, sicherlich rechnete sie nichtmit der Hilfe von Equiwent.  Die Menschen welche den großen Equiwent-Schutzschirm mir mir aufgebaut haben stehen ebenso unter meinem Schutz wie die wehrlosen im EU-Ausland für die der Schutzschirm eigentlich gestrickt wurde.


Die Welt kollabiert und wir sehen nur zu. Auch Ebula in Afrika wird zu unserem Problem erklärt. Seit Ausbruch dieser Krankheit gibte es ca 5000 infizierte Menschen in Afrika. Wissen sie wie viele Mensche in Deutschland jährlich an einen Schlaganfall erkranken ? Ca 270 000 !
Armut in Deutschland? Ca 16 Millionen Menschen leben unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Ich möchte jetzt nicht das Eboluaproblem minimieren sondern unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhalten, wir neigen gerne dazu wichtige Misstände in unserem Europa auszublenden.
Alterarmut? Ca 4 Millionen Rentner leben unterhalb der offiziellen Armutsgrenze!! Davon sind ca eine Million Rentner dauerhaft oder zeitweise mangelernährt und medizinisch unterversorgt.
Warum schreibe ich das hier ? Ich möchte doch nur um Verständnis für die Wichtigkeit einer funktionierenden Solidargemeinschaft werben. Wenn wir wieder lernen Wärme und Geborgenheit zu leben – dann werden wir auch selbst Nächstenliebe erfahren.

Aktuelles-August 2014. Ja Wir sind anders!

Liebe Freunde,
der August ist wohl der heißeste Monat in Ostrumänien. Die unterschiedlichen Extremtemperaturen können zwischen Winter und Sommer bis zu 80°C betragen. Im  Sommer manchmal bis zu 45° und im Winter auch schon mal bis zu -35°C. Unser Team ist täglich für die vielen Pferdchen im Einsatz. Es werden Halfter und Wurmkuren verteilt, Gebisse gegen Ketten getauscht. Unser Doctor betreut medizinisch und der Hufschmied kümmert sich um die Pferdefüße. Die Pferdebesitzer welche ihre Pferd ordentlich behandelt und genährt haben erhalten extra Geschenke wie die beliebten Hufbeschläge und Pferdedecken für Regen, gegen Fliegen und Thermodecken für den kommenden Winter. Ich habe hier ein paar aktuelle Bilder eingestellt welche die täglichen Aufgaben deutlich zeigen. Ich selbst werde wieder Anfang September mit einer Sachspendenlieferung unsere Lager auffüllen. Wie immer muss ich hierfür um ihre finanzielle Unterstützung bitten. Denn bis zu 8000 km und ordentlich Maut kostet viel Geld.

 

Liebe Freunde, bitte kämpfen sie weiter an unserer Seite, auch wenn sie manchmal entäuscht von mir sind. Jeden Monat helfen uns so viele wunderbare Mensche wie SIE!
Aber nur selten schaffe ich es mich zu bedanken. Bitte Verzeihen sie mir das!  Aber bitte bedenken sie, wir alle tuen es für die geschundenen Pferde und die mittellosen Menschen. Mir fehlt einfach die Zeit für eine bessere Betreuung der Spender. Wenn sie diese Zeilen lesen, dann fühlen sie sich bitte von mir gedrückt und beachtet.
Herzlichst, ihr Markus Raabe und das gesamte Team der „Schmiede ohne Grenzen“