Anfang Juni 2014. Eine „festgefahrene“ Situation

   Juni 2014 in Nordostrumänien 10 km vor der ukrainischen Grenze

Juni 2014 in Nordostrumänien 10 km vor der ukrainischen Grenze

Liebe Freunde,
erfolgreich und gesund waren wir Anfang Juni 2014 bis zu unserer Station in Rumänien vorgedrungen. Die Strassen waren eigentlich nur noch Schotterpisten. Es hatte Tage zuvor viel geregnet. Auf dem letzten Kilometer zu unserer Station ( beim Hufschmied Petrika) hatten wir uns fest gefahren. Es waren über 36°C im Schatten und wir fuhren uns im Schlamm fest! 

    offizielle Strassen in unserer EU! 

offizielle Strassen in unserer EU! 

Natürlich wird Rumänien unter dem Druck der EU demnächst (2038) diese Strassen befestigen! Sicherlich können sie sich meinen Blutdruck vorstellen als wir nach über 60 Std fahrt, totaler Übermüdung und subtropischer Hitze unsere Station erreichten und wir uns auf den letzten 100 Metern fest fuhren! 
Ich war dem Wahnsinn nahe. Der LKW und der Anhäger war mit seinen 15 Tonnen Gewicht bis zu Achse eingebuddelt. Es ging nicht vor oder zurück. 

   So sehen sie aus, die schönen Wege in Rumänien! 

So sehen sie aus, die schönen Wege in Rumänien! 

Aber es ist ja auch verständlich, wer wirklich zu den bedürftigen Pferden vordringen möchte kann auch keine geteerten Strassen erwarten. Wir arbeiten nun einmal dort wo es wirklich Sinn macht – und das ist in den „Armenghettos“ im Grenzgebiet zur Ukraine und zu Moldavien.

   Zwei alte russische Tracktoren benötigeten über 2 Stunden um uns zu befreien. Ich zeigte mich meinen Rettern natürlich sehr erkenntlich.

Zwei alte russische Tracktoren benötigeten über 2 Stunden um uns zu befreien. Ich zeigte mich meinen Rettern natürlich sehr erkenntlich.

Es war mir sehr wichtig alle Spendengüter zu unserer „Hufschmiedestation“ zu liefern. Denn unsere Station beim Hufschmied (und der Sozialarbeiterin Ecaterina) liegt wirklich strategisch mitten in der ärmsten Region mit dem größten Pferdeanteil. Wir hatten über 7 Tonnen Hilfsgüter an Bord! Dinge welche die dortigen Arbeitspferde und auch unsere bedürftigen Kinder sehnlichst erwarteten.

   Endlich angekommen, nun konnte entladen werden.

Endlich angekommen, nun konnte entladen werden.

   Über 5 Stunden haben wir mit 8 Helfern benötigt um die Lager zu füllen!

Über 5 Stunden haben wir mit 8 Helfern benötigt um die Lager zu füllen!