Liebe Freunde,

Warum machen wir solche Sachen? Warum gründen wir Hilfsorganisationen?
Warum verschwenden wir Geld, Zeit und Energie- für Fremde?
Sitzt uns unser eigenes Hemd nicht nahe genug? Muss ich mich denn um fremde Völker kümmern?
Mir hilft doch auch niemand! Oder?

Ob ich nun einem Tier helfe oder einem Kind oder einem anderen hilfsbedürftigen Menschen, ich könnte diese Zeit doch viel besser für mich nutzen, oder?
Warum spenden sie uns so viel Geld jedes Jahr?
Sind sie sich sicher das auch alles ankommt wo es hin gehört?
Ist es nich viel einfacher zu sagen: „Das mit diesen ganzen Spenden ist doch eh nur Betrug, da behalte ich doch besser das Geld für mich“
Das ist doch eine gute Ausrede und man hat dann auch mehr für sich selbst.

Warum tun wir was wir tun?

   Kann man einfach eine fremde Oma mit Holzbein adoptieren?

Kann man einfach eine fremde Oma mit Holzbein adoptieren?

Fährt man einfach bis ans Ende von Osteuropa und sagt: „Hallo, da bin ich, ich habe dich gesucht und gefunden, du bist nun meine Omi und ich werde mich um dich kümmern“  JA, so einfach ist das!
Wollen wir uns selbst prüfen?  Oder waren wir selbst schon in einer schrecklichen Situation?
Wissen wir was Not, Leid, Elend, Mangel, Unterversorgung, Hunger, Angst und Bedrohung bedeutet? Vermutlich nicht wirklich.
Aber wir alle von Equiwent ( sie als Vereinsfreund sind gemeint) haben die Gabe uns in andere Menschen und andere Situationen hinein zu versetzen, das ist es was uns von den toten Menschen unterscheidet welche massenhaft unter uns Leben.

Können sie sich an „TIBI“ erinnern?

Der Junge wuchs mit uns auf. Tiffany hatte seine Geschichte in unserer letzten Zeitung veröffentlicht. Auch im Dezember 2014 wartete Tibi schon gespannt auf uns. Er half uns bei unserer Arbeit. Er war gut gekleidet und sprach schon gut Englisch. Er lernte dies Sprache in der Schule um sich mit uns verständigen zu können. Dieser junge Mann (18) ist ein gutes Beispiel für den Sinn unserer Arbeit. Wir helfen, wir verbessern und wir VERÄNDERN nachhaltig Generationen!

  „TIBI“ hilft Markus bei der Arbeit.

„TIBI“ hilft Markus bei der Arbeit.

  2014: Dieses Bild treibt mir Tränen in die Augen, es sind Tränen der Freude!   Seit 2008 sind sie Freunde, Tiffany und Tibi. Sein Leben wurde durch uns beeinflusst, ins Positive.

2014: Dieses Bild treibt mir Tränen in die Augen, es sind Tränen der Freude! Seit 2008 sind sie Freunde, Tiffany und Tibi. Sein Leben wurde durch uns beeinflusst, ins Positive.

Stellen sie sich bitte einmal folgene Situation vor:

Sie sind ein gebildeter Mensch mit abgeschlossenem Studium. Ihr Leben ist gut erträglich. Durch einen Schicksalsschlag musste  ihnen ein Bein amputiert werden. Im Krankenhaus stellt man dann eine weit fortgeschrittene Krebserkrankung fest. Sie sind unheilbar krank und dann werden sie auch noch von Schüttellähmungen geplagt. Ihre kleinen finanziellen Reserven sind schnell verbraucht. Sie landen in einer Lehmhütte am Stadtrand. Eine Nachbarin hat erbarmen und legt eine Kabeltrommel mit Strom in ihre „Hütte“.  Eine Hilfsorganisation für Pferde bringt ihnen das lebenswichtige Feuerholz, Nahrung und wichtigste Hygieneartikel. Aber an sich sind sie dazu verdammt 24 Stunden auf eine Wand zu starren.
Ihre Hütte misst 2,5 mal 2,5 Meter, ohne fließendes Wasser, ohne WC.

   Dezember 2014 Tiffany zu Besuch bei Andrj, er ist lebensfroh und humorvoll.

Dezember 2014 Tiffany zu Besuch bei Andrj, er ist lebensfroh und humorvoll.

Liebe Freunde,
was kann man gutes für Andrj tun? Das Schicksal dieses Einzelkämpfers hatte uns tief berührt. Ich hatte in dieser trostlosen Hütte eine Idee welche ich sofort umsetzen musste. Nun werde ich sicherlich wieder von vielen Menschen beschimpft und beleidigt. Aber ich würde es immer wieder tun, denn am 2.12.2014 machten wir  Andrj zum glücklichsten Mann in Ostrumänien.

   Dezember 2014. Wir kauften Andrj eine Abwechselung in seinen Leben.

Dezember 2014. Wir kauften Andrj eine Abwechselung in seinen Leben.

Ein kleiner Fernseher mit einer Satellietenschüssel machten ihm so glücklich!  Einen Mann vor Freude weinen zu sehen ist ein Moment im Leben wo einem bewusst wird warum  wir das alles tun! 

  Dezember 2014. Markus Raabe kann nicht aufrecht in der Hütte stehen.

Dezember 2014. Markus Raabe kann nicht aufrecht in der Hütte stehen.

Ich könnte unzählige solcher Beispiele aufzählen. Im Namen der bedürftigen Kinder und im Namen der altersschwachen und behinderten Menschen kann ich mir hier nur stellvertretend bei allen Paten und Unterstützern bedanken.

Herzlichst, ihr Team  „Equiwent Hilfe: Mensch und Tier e.V.  – Schmiede ohne Grenzen“